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Blumlage/Altstadt "Atmosphärische Evolution" für die Altstadt
Celle Aus der Stadt Blumlage/Altstadt "Atmosphärische Evolution" für die Altstadt
10:30 11.01.2019
Von Michael Ende
Lkw donnern durch die Blumlage: Tim Übermuth hätte gerne, dass die Stadt Celle hier möglichst bald einen Riegel vorschiebt. Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Die Belebung der City werde im wesentlichen von drei Faktoren abhängen, so Altstadt-Ortsbürgermeister Tim Übermuth: "Der Wahrung und selbstbewussten Präsentation unserer Alleinstellungsmerkmale, der Beseitigung des Leerstandes und der atmosphärischen Evolution der Altstadt."

Über Stärken reden

Celle müsse sich seiner Stärken im Verhältnis zu anderen Kommunen gleicher Größe bewusst werden und diese noch stärker nach außen kommunizieren, findet Übermuth: "Um nur einige wenige Beispiele herauszugreifen sind diese unser wunderbares Fachwerkensemble nebst Herzogschloss, dessen ältestes bespieltes Theater Deutschlands und unser phantastisches niedersächsisches Landgestüt, das unzählige Pferde von Weltruf hervorgebracht hat."

Touristisches Potential heben

Berufsbedingt habe Übermuth als Zahnarzt über die Jahre des öfteren Teilnehmer von Studiengruppen in Celle zu Gast gehabt, die sich immer wieder überrascht und begeistert über die Stadt äußerten: "Celle verfügt touristisch noch über erhebliches Potential, das es zu erschließen gilt. Unsere Altstadt ist ein Schatz, um den uns andere Kommunen beneiden: Angesichts der schwierigen Haushaltslage ist spätestens jetzt die Zeit gekommen, die ohnehin schöne Kulisse mit weiterem Leben zu füllen."

Die Richtung stimmt

Die neue Führung der Tourismus & Marketing GmbH (CTM) unter Klaus Lohmann, habe hier gemeinsam mit Oberbürgermeister Jörg Nigge bereits den richtigen Weg beschritten, so Übermuth: "Die Erweiterung des Weihnachtsmarktes, die Begrünung der Fußgängerzonen und der prall gefüllte Veranstaltungskalender unter Hervorhebung Haeslers im Bauhausjahr 2019 sind nur einige Beispiele für diese Strategie, die aber auch Investition in Marketing bedeutet."

Radverkehr fördern

Im Hinblick auf die Förderung und Optimierung des Fahrradverkehrs sind viele weitere Schritte geplant, die Übermuth aus der Seele sprächen: "Celle ist ein Ort der kurzen Wege und all diese lassen sich problemlos per pedes oder mit dem Rad erledigen." Mit dem entsprechenden politischen Willen und der technischen Infrastruktur könnte man heute eine solch kompakte Innenstadt vollständig emissionsfrei gestalten.

"Neue Stadtatmosphäre"

Durch elektrifizierte Shuttledienste ergänzt, würde man wirklich jedem Innenstadtbesucher gerecht werden, ohne auf Komfort verzichten zu müssen, denkt Übermuth: "Alle Celler kämen direkt in den Genuss einer völlig neuen Stadtatmosphäre und der positive Nebeneffekt, den ein solches ökologisches Alleinstellungsmerkmal auf den Fremdenverkehr hätte, wäre wohl unstrittig."

Lkw raus aus der Blumlage

Übermuth hofft, dass im angelaufenen Jahr vielleicht auch noch die inzwischen etwas betagte Initiative des Ortsrates bei der Verwaltung Gehör finde, den Durchgangsverkehr für Lkw über 7,5 Tonnen durch die Blumlage endlich zu stoppen. "Die Belastung für unseren Ortsteil ist seit Jahren ein unzumutbarer Zustand, der angesichts des nicht absehbaren Baubeginns der Ostumgehung noch lange Zeit Bestand hätte, wenn man keine Abhilfe schaffte."

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