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Celle Ortsteile 65 Kinder beim Zukunftstag bei der Polizeiinspektion Celle
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile 65 Kinder beim Zukunftstag bei der Polizeiinspektion Celle
10:43 27.04.2018
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Michael Scholl begrüßt die große Kinderschar vor dem Gebäude der Celler Polizei. Unter den 65 Kindern tummeln sich auch 7 Kinderreporter der Celleschen Zeitung. Erste Station an der Jägerstraße: die Diensthundeführer. Sarah T. und Stefan S. sind mit ihren beiden Diensthunden „Hexe“ und „Bosse“ vor Ort. Ihre Aufgabe ist es, mit ihren ausgebildeten Schutzhunden auf Einsätzen nach wichtigen Hinweisen zu suchen.

„Die Ausbildung zum Schutzhund dauert etwa ein bis anderthalb Jahre. Wir bekommen die Hunde meistens mit 14 Wochen und beginnen dann sofort mit der Ausbildung“, erklärt Sarah T. Um den Kindern näher zu bringen, wie das Verhältnis zwischen Tier und Mensch ist, zeigt Stefan S. eine einfache Übung, indem er einen Schlüssel auf die Wiese wirft. „Bosse fängt jetzt an, auf der Wiese zu kreisen, bis er den Gegenstand gefunden hat. Wenn er ablegt, Platz macht, ist es das Signal für uns, dass seine Suche beendet ist“, erklärt Stefan S. „Die Tiere dürfen den gesuchten Gegenstand nicht berühren und schon gar nicht hineinbeißen, da sonst wichtige Spuren verwischt werden.“

Das Anspruchsvollste für die Hunde sei die Spürarbeit mit der Nase. „Die Belastungsgrenze der Tiere liegt bei etwa einer Stunde. Danach benötigen sie eine Pause von 20 Minuten“, erklärt Sarah T. Wenn die Hunde bei ihrer Suche erfolgreich waren, gibt es zwei Arten, dies zu signalisieren: bellen oder „einfrieren“. „In Celle beschränken wir uns nur noch auf die Schäferhunde, da diese meist länger leben als Dobermänner. Sie sind dynamisch, kräftig und vor allem extrem schnell“, sagt Sarah T. Die Hunde leben mit ihren Ausbildern zu Hause in den Familien. Dabei komme es aber auf den Charakter des Hundes an, inwiefern dieser in die Familie integriert werden könne oder nicht. Die Diensthunde sind auf den jeweiligen Polizisten geprägt. „Die Hunde lernen und trainieren spielerisch. Ihr Ziel ist immer „Futter“ oder in den meisten Fällen ihr Spielzeug, was sie dann als Belohnung bekommen“, erklärt Stefan S. Die Tiere müssen ganz genau auf die Kommandos ihrer Ausbilder hören. Eine Übung ist erst dann beendet, wenn das Auflösekommando gegeben wird. Die Kinder verfolgten die Hundevorführung gebannt, weitere Einblicke erhielten die Kinder in den Schießkeller.

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