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Celle Ortsteile ADFC kritisiert Planungen der Stadt für Umgestaltung von Verkehrsknoten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile ADFC kritisiert Planungen der Stadt für Umgestaltung von Verkehrsknoten
20:25 17.04.2018
Von Gunther Meinrenken
Celle

Doch die Stadt hat andere Pläne, und die, davon ist Eggers überzeugt, würden für die Radfahrer keine Verbesserung bringen – ganz im Gegenteil.
Zu Beginn des vergangenen Jahres hatten die Verkehrsplaner im Neuen Rathaus die Verkehrsführung für Radler an der Kreuzung Wederweg/Burgstraße verändert. An den Überwegen gibt es nun getrennte Fuhrten für Radfahrer und Fußgänger. Damit können Eggers und sein Vorstandskollege im ADFC, Volkmar Nehse, noch leben. Dass Fahrradfahrer nun ohne Einschwenken geradeaus fahren können, begrüßt besonders Nehse. Die daraufhin installierte neue Ampelschaltung für Radler sei jedoch "intuitiv nicht erfassbar", kritisiert Eggers die Änderungen.

Er greift einen Vorschlag des Celler ADFC-Vorsitzenden Detlev Meyer auf. Bisher stehen nämlich die "indirekten Linksabbieger", wie sie im Fachjargon genannt werden, so auf den Aufstellflächen, dass sie die Ampel nur sehen können, wenn sie nach rechts über ihre Schulter schauen. Diese Lösung ist also für die Radler recht unbequem. "Andere Städte wie Oldenburg oder auch Lüneburg machen es den Rad- und Kraftfahrern einfacher. Dort stellen sich die indirekt links abbiegenden Radler in Fahrtrichtung auf und das für sie gültige Signal befindet sich auf der anderen Straßenseite", erklärt Eggers.

Weit mehr als bisher bekannt hat der ehemalige Celler Architekt Otto Haesler auch Industriebauwerke realisiert. Warum der bekannte Bauhaus-Vertreter aber niemals ein Wort über diese Bauten verlor, versteht auch der Celler Haesler-Experte Wulf Haack nicht.

Andreas Babel 17.04.2018

Mit "Weimarer Verhältnissen" lässt sich nach der jüngsten Kommunalwahl die Zusammensetzung des Celler Rates recht treffend umschreiben. Im höchsten politischen Gremium der Stadt sitzen Vertreter aus zehn politischen Parteien und Gruppierungen und das bei gerade einmal 43 Ratsmitgliedern insgesamt. Demnächst könnte noch eine elfte dazu kommen. Nach CZ-Informationen soll die SPD-Fraktion vor einer Spaltung stehen. Demnach soll der ehemalige Fraktionsvorsitzende Jörg Rodenwaldt vorhaben, mit vier weiteren SPD-Ratsmitgliedern eine eigene Gruppierung zu bilden. Rodenwaldt selbst war gestern für eine Stellungnahme nicht zu erreichen, er besucht gerade mit einer Ratsdelegation die israelische Partnerstadt Mazkeret Batya.

Gunther Meinrenken 16.04.2018

Für Gerd Klestadt ist an diesem Samstag vor allem eines wichtig: „Heute müsst Ihr, die Jugend von heute, kämpfen gegen den aufkommenden Rassismus, Rechtsextremismus, Rassenhass und Antisemitismus“, appelliert der Holocaust-Überlebende an die rund 100 Besucher, die sich zum Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vor 73 Jahren auf der Verladerampe nahe des ehemaligen Camp Hohne eingefunden haben. Achtsam sein, nicht wegschauen, die Stimme erheben – das sei wichtig, ergänzt Elke von Meding, Vorsitzende der AG Bergen-Belsen. Am historischen Waggon, 2002 als Mahnmal an der Rampe aufgestellt, erinnert die AG jedes Jahr an das Schicksal der Menschen, für die dieser Ort zur Endstation wurde.

15.04.2018