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Celle Ortsteile Altenceller Schleichwege sollen dicht gemacht werden
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Altenceller Schleichwege sollen dicht gemacht werden
14:27 26.04.2013
Von Michael Ende
Altencelle

"Die Vertreter des Ortsrates wissen sehr genau, dass die Freigabe des zweiten Bauabschnittes der Ortsumgehung und die Umbauarbeiten zur Anbindung an die B214 eine erhebliche zusätzliche verkehrliche Belastung für die Bürger von Altencelle darstellt", so Frank Toboll (CDU). "Schon jetzt ist die Verkehrsbelastung sehr hoch und wird mit den anstehenden Vorhaben noch signifikant steigen." Mit diesem einstimmig auf den Weg gebrachten Antrag wolle der Ortsrat die erwarteten Zusatzbelastungen etwas abzumildern: "Der Ortsrat ist es darüber im Klaren, dass die beantragten Maßnahmen die verkehrlichen Zusatzbelastungen nicht ganz verhindern können."

Die Stadt wird aufgefordert, durch Verkehrslenkung einen vermehrten Schleich- und Ausweichverkehr durch Wohngebiete vermeiden. Konkret schlägt der Ortsrat während des Umbaus der B 214 eine Einbahnstraßenverkehrsführung für den Lückenweg von der Kleinen Redder kommend bis zur Einmündung Hans-Heinrich-Warnke-Straße vor. Nach dem B 214-Umbau solle die Braunschweiger Heerstraße und die Blumlage bis zum Abschluss des Baus des dritten Abschnitts der Ostumgehung wieder für den allgemeinen Verkehr freigegeben werden, um eine gleichmäßige Verteilung des Schwerlastverkehres zu erzielen.

Die Verwaltung wird gebeten, in der Großen Redder eine Tempo-30-Zone einzurichten und in der Nähe des Kindergartens und der Krippe Linerhaus ein Gefahrzeichen „Kinder“ aufzustellen. "Die Verwaltung wird außerdem gebeten, insbesondere über die Schulen und Kindergärten die Eltern über die geplante Änderung der Verkehrsführung während der Umbaumaßnahme B 214 zu informieren", so Toboll.

Der Ortsrat habes betont, dass es nur eine echte verkehrliche Entlastung für den Ort gebe, wenn die Ostumgehung von Celle realisiert werde, was durch die Prognose der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr eindeutig bestätigt werde, so Toboll: "Aus diesem Grund stellt die untersuchte und verworfene Westumgehung keine wirksame Alternative dar und braucht deshalb nicht weiter untersucht zu werden." (mi)