Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Ortsteile Altenceller wollen Ampel behalten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Altenceller wollen Ampel behalten
18:35 23.05.2014
Von Gunther Meinrenken
An der B314 lief der Verkehr vom Zubringer Ostumgehung an auf dem linken Fahrstreifen stadtausw rts relativ fl ssig ab. Stadteinw rts musste in die Gro e Redder eingebogen werden. Bis ber den Liner Weg hinaus staute sich der Verkehr bei Rotphasen der neuen Ampel Alte Dorfstra e. Sowohl aus Lachtehausen als auch aus Richtung Altenceller Schneede staute sich der Verkehr bei Rotphasen um mehrere Hundert Meter zur Hauptverkehrszeit. Da stimmt das Tempo 30 in der Altenceller Schneede besonders fr hlich. R ckstau bis ber den Linerweg hinaus Quelle: Gert Neumann
Altencelle

Seit Monaten leiden die Altenceller nun schon unter den außergewöhnlichen Verkehrsbelastungen, die der Umbau der Braunschweiger Heerstraße mit sich bringt. Staus und fragwürdige Umleitungsregelungen rauben vielen Autofahrern den letzten Nerv. Doch vielleicht bleibt von der Dauerbaustelle doch noch etwas Positives zurück. Aus der Bevölkerung gibt es Stimmen, die die provisorische Ampelanlage an der Einmündung Heinrich-Vieth-Straße/Alte Dorfstraße auch nach Beendigung der Bauarbeiten behalten möchten.Die Signalanlage war für die Umleitungsstrecke im ersten Bauabschnitt aufgestellt worden und soll auch jetzt noch bis zum Ende der Bauarbeiten an der Altenceller Schneede stehen bleiben. Ein Teil der Bevölkerung möchte die Ampel als Dauereinrichtung. "Ich habe einige Anrufe bekommen, in denen mir Altenceller mitgeteilt haben, dass sie durch die Ampel nun leichter auf die Alte Dorfstraße kommen", teilt Altencelles Ortsbürgermeister Hans-Werner Schmidtmann mit. Bevor die Baustelle an der Braunschweiger Heerstraße eingerichtet wurde, sei dies immer ein großes Problem gewesen. Schmidtmann bevorzugt "eine kostengünstige Lösung". Die Stadt solle Vorschläge machen.Keine Meinungsverschiedenheit gibt es in Altencelle offenbar auch über den Bau eines Boxenlaufstalls für 263 Rinder mit dazugehörigen Güllebehältern und drei Siloplatten im Ortsteil Osterloh. Hier will das Vater-Sohn-Gespann Jürgen und Henning Liskien seine Milchviehwirtschaft vergrößern. "Bisher haben wir etwa 70 Milchkühe. Doch der Stall stammt aus dem Jahr 1975. Er muss dringend erneuert werden", sagt Henning Liskien.Der Hof der Liskiens ist etwa 200 Hektar groß. Die Landwirte bauen Kartoffeln, Mais und Getreide an und betreiben Milchviehwirtschaft. Der Neubau sei unter anderem nötig, um die heutigen "Kuhkomfort-Standards" einzuhalten. Außerdem wolle man sich vergrößern, um konkurrenzfähiger zu werden. "Die Milchpreise sind im Augenblick zwar erfreulich, aber das wird sich auch wieder ändern", zeigt sich Henning Liskien überzeugt. Im Ortsteil Osterloh habe er bisher nur positive Resonanz auf das Vorhaben bekommen.Mit dem Neubau des Boxenlaufstalls und der Ampelanlage beschäftigt sich der Ortsrat Altencelle bei seiner nächsten Sitzung am kommenden Dienstag, 27. Mai, 18.30 Uhr, im Feuerwehrgerätehaus Altencelle, Küsterstraße 5. Als weitere Themen stehen die Geschwindigkeitsbeschilderung in Osterloh und der Lkw-Verkehr auf der Burger Landstraße auf der Tagesordnung.