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Celle Ortsteile B214 in Altencelle: Umleitung wird aufgehoben
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile B214 in Altencelle: Umleitung wird aufgehoben
17:39 13.12.2013
Von Gunther Meinrenken
Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 214 werden nicht wie vorgesehen bis Weihnachten fertig sein. Der Verkehr wird in beide Richtungen dennoch ab kommenden Freitag wieder auf die Braunschweiger Heerstraße verlegt, die Umleitung über die Große Redder wird dann aufgehoben. Quelle: Alex Sorokin
Altencelle

Die gute Nachricht: Ab Freitag kommender Woche, 20. Dezember, soll der Verkehr auf der Bundesstraße 214 wieder in beide Richtungen rollen. Leider jedoch nicht so, wie sich das die Verkehrsplaner vorgestellt haben. In jede Richtung wird erst einmal nur eine Fahrspur zur Verfügung stehen – immerhin wird die Umleitung über die Große Redder damit aufgehoben. Für die Bewohner von Burg hat Andreas Pirsing von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr allerdings keine so guten Neuigkeiten parat: „Die Ausfahrt aus der Burger Landstraße wird nach wie vor nicht möglich sein.“

Damit tritt ein, was die größten Skeptiker des Zeitplans für die Bauarbeiten im Umfeld der Anschlussstelle der neuen B3 mit der Braunschweiger Heerstraße, schon vor Einrichtung der Baustelle prophezeit hatten: Das ehrgeizige Ziel, die Kreuzungspunkte Burger Landstraße und Baumschulenweg noch vor Weihnachten aufzuweiten, wird nicht erreicht. Die Folge: Die Geschäftsleute in Burg müssen weiterhin gravierende Nachteile in Kauf nehmen. Die Einfahrt in die Burger Landstraße von der Braunschweiger Heerstraße aus bleibt bis auf weiteres verboten – das Provisorium „Bürgermeister-Schmidtmann-Weg“ soll bestehen bleiben.

Vor zwei Tagen haben die Bauarbeiter damit begonnen, den Asphalt auch auf der zweiten Fahrspur der Braunschweiger Heerstraße zwischen der B3-Anschlussstelle und der Großen Redder einzubringen. Mit den ersten beiden Schichten werde man auch fertig werden, erklärte Pirsing, die letzte und entscheidende Deckschicht könne man bei den jetzigen Temperaturen jedoch nicht gießen. „Diese Schicht ist nur vier Zentimeter dick. Wir brauchen dafür Temperaturen von durchgängig mindestens 5 Grad. Wenn es kälter ist, wird der Belag porös“, verdeutlichte Pirsing das Problem.

Damit macht nun auch das Wetter den Straßenbauern einen Strich durch die Rechnung. Bisher hatte es eine etwas mehr als zweiwöchige Verzögerung gegeben, weil die Kabel, die im Untergrund schlummern, nicht in der Tiefe verlegt wurden, wie es in den Plänen verzeichnet war. Pirsing hofft nun auf konstant wärmere Temperaturen.

„Wir wollten ursprünglich im Januar und Februar eine Pause machen. Jetzt wird weitergearbeitet, sobald sich ein Zeitfenster abzeichnet, in dem wir die Temperaturen haben werden, die wir brauchen, um zu asphaltieren“, sagte er.

Der Verkehr soll ab kommenden Freitag auf die bisher fertig asphaltierte Spur verlegt werden. Diese sei so breit, dass dort problemlos in beide Richtungen gefahren werden könne, versicherte Pirsing.