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Celle Ortsteile BBS 1 lebt den europäischen Gedanken
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile BBS 1 lebt den europäischen Gedanken
16:01 23.08.2018
Sylvia Onstein (links) und Andrea Dietrich übergeben Schulleiter Helmut Ehrenberg das Europaschulen-Zertifikat in der Sporthalle der BBS1 in Altenhagen. Quelle: Oliver Knoblich
Altenhagen

Die Projekte haben zum Teil schon seit mehreren Jahren Bestand. Für diesen Bereich gibt es seit März 2016 an diesen Schulen auch ein sogenanntes „Europa-Team“ unter der Leitung von Studienrätin Kathrin Behrendt. Bei der offiziellen Titelverleihung am Mittwoch betonte Schulleiter Helmut Ehrenberg, dass diese Auszeichnung Ehre und Herausforderung zugleich sei: „Unsere Aufgabe ist, diesen Titel zu leben. Das ist nicht nur ein Etikett, welches wir uns an die Wand hängen.“

Celles Landrat Klaus Wiswe lobte vor allem, dass bei den Auslandsfahrten Kontakt zu den Einheimischen gesucht wird und zitierte den französischen Staatsmann Jean Monnet: „Wir einigen keine Staaten, wir bringen Menschen einander näher.“

Folgende Aktivitäten sind unter anderem Teil der Europaaktivitäten der BBS 1:

Auslandspraktika für Auszubildende: Das von der EU angebotene Projekt „Erasmus+ – Mobilität in der Berufsbildung“ beispielsweise richtet sich an Auszubildende. Dieses beinhaltet ein dreiwöchiges Auslandspraktikum, bisher mit Zielen in England. In Partnerschaft mit der Kulturgesellschaft KulturLife Kiel haben seit 2011 jedes Jahr bis zu 25 Auszubildende ihre Praktika in London, Guildford, Bristol oder Torquay absolviert. Behrendt hofft, dass dieses Angebot auch nach dem Brexit weiter bestehen kann. Im Moment herrscht Ungewissheit über den Status quo nach 2020. „Viele Städte in England sind abhängig vom Erasmus-Programm und es wäre eine Katastrophe, wenn das enden würde“, sagt sie.

Lehrkräfte unterwegs in Europa: Doch nicht nur für Schüler, auch für Lehrer gibt es ein Erasmus-Programm. „Durch die Teilnahme an internationalen beruflichen Qualifizierungsmaßnahmen haben Lehrkräfte die Möglichkeit, sich zum Beispiel neue Lern- und Unterrichtsmethoden zu erschließen, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erweitern, zu erleben, wie in anderen Ländern Europas unterrichtet wird und Kontakte zu anderen europäischen Lehrkräften zu knüpfen, aus denen gemeinsame Projekte entwickelt werden können“, so Behrendt. Sie selbst war Ende 2017 für zwei Wochen in Oxford, um sich dort für den bilingualen Volkswirtschafts-Unterricht fortzubilden. In Kürze werde zudem der Schulpastor Dieter Kindler nach Slowenien reisen für ein Projekt zum Thema Glück.

Verbesserung des englischen Sprachvermögens: Darüber hinaus bietet die BBS als Zusatzqualifikation im Bereich Fremdsprachenkenntnisse das sogenannte KMK-Zertifikat der Kultusminister-Konferenz an. Seit 2011 gibt es für Auszubildende aus den Bereichen Industrie, Büromanagement und Groß- und Außenhandel die Möglichkeit, sich ihre Fremdsprachenkenntnisse im Fach Englisch durch eine zentrale Prüfung im zweiten Ausbildungsjahr zertifizieren zu lassen.

Bald auch Austausch?: Auf die Frage, ob in naher Zukunft auch Austauschaktionen angedacht sind, antwortet Behrendt: „Das ist auf jeden Fall geplant. Im Moment sind wir noch auf der Suche nach strategischen Partnern. Über die Landkreisverwaltung haben wir Kontakt nach Finnland.“ Eine Neuigkeit könne sie aber bestätigen: „Wir bekommen bald eine Fremdsprachenassistentin aus Spanien, die wir entsprechend im Unterricht einsetzen werden.“

Von Philip Wolf

Altenhagen im Ausnahmezustand: Die Schützen feierten ihr Fest. Lars, der gelbe Blitz, folgte dem alten König Jens, der feurige Schaffer.

22.08.2018

Wenn es morgens noch etwas frischer ist, lässt es sich derzeit draußen noch einigermaßen ertragen. Auch am Celler AKH nutzen viele Patienten, die mobil sind, dann die Gelegenheit, der Wärme in ihren Zimmern zu entfliehen. So auch William Davey. Der 69-Jährige liegt schon seit acht Wochen in der Celler Klinik. "In den Zimmern ist es zu heiß und zu stickig", erklärt der Rentner, warum er lieber im Schatten am Haupteingang sitzt.

Gunther Meinrenken 01.08.2018

„Ich bin gerne wiedergekommen. Eversen macht wirklich Spaß“, sagte am Sonntagnachmittag Ministerpräsident Stephan Weil. Seitdem sein Vorvorgänger Christian Wulff vor vielen Jahren das Heidjerfest in Eversen besucht hat, kommen die Regierungschefs aus Hannover alle drei Jahre in den beschaulichen Berger Ortsteil. Der Everser Bundestagsabgeordnete Henning Otte begrüßte den Ministerpräsidenten auf seinem Hof, ehe Weil und Co. über die Veranstaltungsmeile schlenderten. Weil zeigte sich als gut gelaunter Landesvater und machte Selfies mit den Bürgern. Er habe gehört, dass man nach Eversen nur wiederkommen dürfe, wenn man in Hannover das Amt verteidigt habe, witzelte Weil, also habe er sich besonders viel Mühe gegeben. „Es ist wunderschön, die Straße entlang zu laufen. Das ganze Dorf macht mit“, würdigte der Regierungschef das große Engagement der vielen Helfer.

Simon Ziegler 19.08.2018