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Celle Ortsteile Bahnanlagen sind kein Spielplatz
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Bahnanlagen sind kein Spielplatz
15:33 12.11.2010
Bundesbahnpolizist Detlef Moors und Anne Dietrich sowie die Wietzenbrucher Klasse 3A. Quelle: Gert Neumann
Wietzenbruch

WIETZENBRUCH. Wie gebannt hingen die Schüler der Klassen Anne Dietrich (3a) und Ellen Böttcher (3b) an den Lippen des Beamten. „Züge sind sehr schnell. Ein Personenzug legt in voller Fahrt fast 60 Meter in der Sekunde zurück. Man hört ihn erst in etwa 100 Meter Entfernung. In knapp zwei Sekunden hat er ein spielendes Kind auf Bahnschienen erfasst. Rechtzeitiges Bremsen ist nicht möglich. Ein Intercity benötigt zum Bremsen etwa zweieinhalb Kilometer Wegstrecke“.

Besondere Brennpunkte im Kreis Celle seien die Bahnanlagen bei der Überführung Wilhelm-Heinichen-Ring und in Garßen, so Moors Die ärgsten Vorfälle: In Höhe der Tangente hatte im Juli ein Mann sogar ein Fahrrad auf die Bahngleise gelegt. Er konnte gestellt werden. Auf ihn wartet ein Strafverfahren wegen des Eingriffs in den Schienenverkehr.

Am 2. September habe ein Stein die Frontscheibe eines Zuges getroffen, sagte Moors Die Scheibe zersplitterte. Es gab eine Notbremsung und Fahrgäste stürzten. Moors: „Denkt daran, dass in solchen Fällen eure Eltern haften müssen“. Am 10. September wurden in Garßen Jugendliche auf den Schienen angetroffen. Zwei Tage darauf bewarfen an gleicher Stelle Jugendliche einen vorbeifahrenden Zug mit Steinen.

Von Gert Neumann