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Celle Ortsteile Bibbern vor Kälte war gestern
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Bibbern vor Kälte war gestern
16:41 01.02.2012
Von Christoph Zimmer
Wintermode: gut, g¸nstig und f¸r Sibirien geeignet Quelle: Peter M¸ller
Celle

Dauerfrost in Deutschland, immer mehr Kältetote in Osteuropa: Die extreme Kälte in Europa kostet immer mehr Menschen das Leben. Die vorausgesagten arktischen Temperaturen treiben auch in Celle die Menschen in die Läden, um sich mit winterfester Kleidung gegen die drohende Kälte in den nächsten Tagen und Wochen zu schützen. Die CZ zeigt, wie man dem sibirischen Winter im Schlussverkauf gut, günstig und modern trotzen kann.

Annalena Frohnert hat sich bei Karstadt für eine Fellmütze mit Ohrenschutz für 29,99 Euro (vorher 39,99 Euro) und einen Muff für 9,99 Euro (15,99 Euro) entschieden. „Im Gesicht und an den Händen zu frieren, ist einfach furchtbar“, sagt die 16 Jahre alte Gymnasiastin. Die pinke Daunenjacke gibt es für 39,99 Euro (99,99 Euro) und den Wollpullover in Norwegeroptik für 29,99 Euro (49,99 Euro). „Die Daunenjacke ist besonders warm, die Körperwärme wird gut gespeichert“, sagt Claudia Kurp, die Abteilungsleiterin für Damenmode und Damenwäsche. „Außerdem liegen knallige Farben in diesem Winter absolut im Trend.“ Was natürlich nicht fehlen darf, ist die Thermohose mit weichem Futter im Innern und zwei Lagen. Sie gibt es bereits für 19,99 Euro (39,99 Euro).

Vorbei an bunten Schals, die an Metallstangen hängen, reduzierten Pullovern und Ohrenwärmern hat es Kai Schermbeck bei C&A auf weiße Winterschuhe abgesehen, die mit Fell gefüttert sind. Für 19 Euro (35 Euro) sind ihm warme Füße sicher. „Wenn es draußen kalt und nass ist, friert man an den Füßen immer als erstes“, sagt der ebenfalls 16 Jahre alte Gymnasiast. Die Handschuhe kosten 7 Euro (12 Euro) und die Mütze mit Ohrenschutz gibt es für 5 Euro (15 Euro). Außerdem hat er sich für eine extra gefütterte Kunstlederjacke mit eingenähtem Kapuzenpullover für 29 Euro (49 Euro) entschieden. Den grauen Wollschal, den er lässig um den Hals geworfen hat, gibt es für 7 Euro (19 Euro). Aber was noch viel wichtiger sei, sagt er, „ist ein gutes Immunsystem“.

Für das Geschäft sei die Rückkehr des Winters natürlich gut, sagt Marion Faßbender. Die gelernte Einzelhandelskauffrau hat erkannt, „dass die Nachfrage groß ist nach dem kalten vergangenen Wochenende“. Vor allem, aber nicht nur bei der reduzierten Wintermode. „Das Angebot zieht auch ohne Rabatte.“

Der Winter macht zum ersten Mal in dieser Saison mit Dauerfrost ernst. Doch für den Einzelhandel ist schon Schlussverkauf. Mit Rabatten bis zu 50 Prozent und mehr hat er am Montag begonnen. Der eisige Ostwind weht auch Geld in die Kassen - und die frierenden Kunden können sich schon jetzt günstiger mit warmen Sachen eindecken. Die heiße Phase des Schlussverkaufs dauert etwa 14 Tage, ein offizielles Ende gibt es nicht. Der Handelsverband Deutschland rechnet damit, dass gut drei Viertel der rund 400.000 Einzelhändler sich an der freiwilligen Schlussverkaufsaktion beteiligen. Und wenn es bei der Kälte nicht mehr modern geht, hilft immer noch die Zwiebeltaktik.