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Celle Ortsteile Bildungszentrum Hustedt setzt Kurs Richtung Zukunft
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Bildungszentrum Hustedt setzt Kurs Richtung Zukunft
03:36 10.02.2018
Von Michael Ende
"Immer auf der Höhe der Zeit": Maximilian Schmidt ist mehr als zufrieden mit dem Baufortschritt am zukünftigen „Zentrum für Europäische Betriebsräte“. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Hustedt

Die weit über die Landesgrenzen hinaus anerkannte Einrichtung der Jugend- und Erwachsenenbildung besteht seit 1948 – seinerzeit wurde die Heimvolkshochschule als erste Neugründung in Niedersachsen nach dem Zweiten Weltkrieg in der ehemaligen Jägerei in Hustedt eingerichtet und war Ausgangspunkt derHeimvolkshochschulbewegung. Damals war sie direktes Produkt des „Reeducation“-Programms der britischen Streitkräfte – die Schule sollte ein Ort sein, an dem Menschen gemeinsam Demokratie und Mitbestimmung lernen und leben. „Hustedt ist nun seit sieben Jahrzehnten ein Ort der Bildung und Begegnung. Dabei bauen wir auf eine große Tradition auf – wir fühlen uns den Werten der Arbeiterbewegung und der europäischen Aufklärung verpflichtet, dabei immer auf der Höhe der Zeit“, sagt Maximilian Schmidt, Geschäftsführer des Bildungszentrums und ehemaliger SPD-Landtagsabgeordneter.

Das Bildungszentrum gilt im besten Sinne als „Kaderschmiede“. Heute arbeiten auf dem rund 80.000 Quadratmeter großen Parkgelände inmitten der Natur über 50 Mitarbeiter für ein modernes Bildungsangebot. Jedes Jahr finden in Hustedt rund 300 Seminare und Veranstaltungen für über 5000 Teilnehmer statt.

Seit Jahren wird die Anlage modernisiert. Und dieser "enorme Investitionskurs" werde auch im neuen Jahr mit voller Kraft fortgesetzt, sagt Schmidt: „Derzeit investieren wir auf unserem Gelände über sieben Millionen Euro in wichtige Zukunftsprojekte." Das Kernstück sei dabei das neue „Zentrum für Europäische Betriebsräte“ – ein hochmodernes Tagungszentrum zur mehrsprachigen Seminararbeit mit Simultanübersetzung und neuester digitaler Medientechnik. Im September 2017 wurde Richtfest gefeiert. Schmidt: "Derzeit schreitet der Innenausbau zügig voran, im Sommer 2018 soll das neue Zentrum betriebsbereit sein. Dazu kommen Neubauten für weitere 40 Einzelzimmer sowie zahlreiche Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Infrastruktur."

Noch eine weitere Investition steht an. Eine, die nicht nur im Bildungszentrum, sondern im weiten Umfeld für eine erhebliche Verbesserung sorgen soll. „Ein Problem hier im Celler Norden ist seit Jahren die schlechte Versorgung im D1-Mobilfunknetz der Deutschen Telekom. Für viele ist das ärgerlich, für uns als Einrichtung mit mehreren tausend Gästen im Jahr schlicht nicht akzeptabel. Deshalb schaffen wir jetzt mit einer weiteren Zukunftsinvestition Abhilfe – dazu sind wir eine bundesweit einmalige Kooperation eingegangen“, so Schmidt.

Die Deutsche Telekom AG will für rund eine Million Euro auf dem Gelände des Bildungszentrums einen neuen Mobilfunkmasten installieren, der nicht nur in Hustedt, sondern im weiteren Umfeld für eine bessere Anbindung sorgen soll, so Schmidt: „Wir wollen damit den Zugang zu Internet und Telefonie mit höchster Bandbreite erreichen – auf unserem Gelände werden wir zusätzlich flächendeckend über Glasfaser und WLAN schnellste Zugänge schaffen. Das ist heutzutage unverzichtbar und gerade für Gäste aus Europa und der Welt essentiell."

Einheitlich blau schimmerte die Deutschlandkarte, auf der das Robert-Koch-Institut die Aktivität von Grippeviren abbildet, noch vor wenigen Wochen (https://influenza.rki.de/MapArchive.aspx). Das Bild hat sich seit Anfang Januar deutlich verändert. Das Blau verschwindet zusehends, stattdessen breiten sich langsam grüne Flächen mit gelben und roten Flecken aus – Zeichen dafür, dass die Anzahl der Neuinfektionen deutlich zugenommen hat. Auch auf den Landkreis Celle rollt die Grippewelle zu.

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