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Celle Ortsteile „Blechbande“ mit witzigen Arrangements
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile „Blechbande“ mit witzigen Arrangements
17:30 02.11.2018
Mit Spielfreude bei der Sache: Die „Blechbande“ in der Groß Hehlener Kirche. Quelle: Doris Hennies
Celle

Ein gutes Maß an kecker Frische und eine Portion Mut zu ungewöhnlichen Arrangements zahlen sich aus – vor allem wenn man eine spielfreudige Blechbläsergruppe ist, die ganz offensichtlich selbst sehr viel Spaß am gemeinsamen Musikmachen hat. Das bewies die Bläserformation „Blechbande“ am Reformationstag in der Groß Hehlener Kirche. Es wurde eine äußerst vergnügliche Demonstration von Talent, Spielfreude und dem Geschick, die richtigen Stücke auszusuchen und in gefällige, meist auch witzige Arrangements zu packen: Ein mitreißendes Gute-Laune-Konzert für die ganze Familie.

Es wurde gestampft, geschnippt, mitgeklatscht, mitgesungen und vor allem oft herzlich gelacht, während sich das gute Dutzend um Hermann Vogt (musikalischer Leiter und der einzige am Schlagzeug, ohne Blech) mit seiner Version von „moderner Blasmusik“ präsentierte. Schon mit dem ersten Stück „Azzurro“ von Paolo Conte hatte die Blechbande das Publikum im Sack. Die Zuhörer in der vollbesetzten Cyriacus-Kirche waren ganz offensichtlich begeistert und wollten immer noch mehr.

Dementsprechend erinnerte „Happy Music“ nicht nur an den eingängigen Sound von 70er-Jahre-Fernsehshows, sondern war auch Programm. Die charmante Moderation von Cornelia Vogt durch das Programm sorgte zusätzlich für die entspannte Wohlfühlatmosphäre in diesem Konzert: „Haben Sie heute einem lieben Menschen ein Kompliment gemacht?“ – mit ihrer Form von „Kompliment“ nach den Sportfreunden Stiller holten die Musiker dies nach. Ein Kompliment ist auch der Blachbande zu machen – nicht für den Part als amüsante Unterhalter, sondern auch für beachtliche musikalische Leistungen.

Wie es richtig rockig geht, bewies die Blechbande mit ihrer Version von Queens „Another One Bites the Dust“. Und aus der Pop-Sparte gab's unter anderem Roger Millers „King of the Road“ und „Hang On Sloopy“ von The McCoys fröhlich auf die Ohren. Die Band konnte aber auch leiser und gefühlvoll – etwa mit Robbie Williams' Song „Go Gentle“. Die geschickt zusammengestellte Vielfalt hielt für jeden Musikgeschmack etwas bereit – mal Marsch, mal Samba. Außergewöhnlich und überzeugend war die Abgabe der Melodieführung an den Mann an der Tuba (Sebastian Weigt). Die Umtextung des Rudi-Carrell-Hits in „Wann wird’s mal wieder richtig Winter?“ hielt eine doppelte Überraschung mit dem Auftritt der Kinder beim Winterspaß samt Watte-Schneeflocken bereit. Es wurde ein langgezogener Abschied mit „Nehmt Abschied Brüder, ungewiss …“ und Leonard Cohens „Hallelujah“ als gelungene Zugabe.

Von Doris Hennies

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