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Celle Ortsteile Celler AKH-Patienten leiden unter Hitze
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler AKH-Patienten leiden unter Hitze
18:05 01.08.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: David Borghoff
Celle

Auch die Patienten am AKH leiden im Augenblick unter der sommerlichen Hitze. Das Problem: In den Zimmern, von denen viele auch noch nach Süden ausgerichtet sind, gibt es keine Klimaanlagen. "Klimatechnik ist ein schwieriges Thema. Als Krankenhaus müssen wir dafür sorgen, dass keine Keime verteilt werden. Dafür wäre eine sehr aufwändige Filtertechnik notwendig", erläutert Jörn Sandtvos, stellvertretender Konzernpflegedirektor. So behelfen sich die Patienten auch selbst. Davey schläft nur noch bei offenem Fenster und ohne Bettdecke: "Und ab und zu mache ich ein Handtuch feucht, wringe es aus und lege es mir auf die Brust oder den Kopf."

Auch ohne Klimaanlage in den Zimmern weiß sich das AKH technisch zu helfen. Intensivbereiche für Kinder und Erwachsene, der Kreißsaal, die Notaufnahme, der OP-Bereich, die Aufwachzonen, diverse Untersuchungsbereiche, das Arzneimittellager und die EDV- und Technikräume sind mit zusätzlichen Kältemaschinen ausgestattet worden. Und bei den Patienten sorgt das Pflegepersonal für Linderung.

"Wir ermitteln fortdauernd den Pflegebedarf. Bei Einschränkungen der Patienten unterstützen wir die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. In einigen Fällen wird darüber ein genaues Protokoll geführt", sagt Sandtvos. Generell würden alle möglichen Getränke, auch gekühlt, angeboten. "Außerdem sorgen wir mit Rollläden dafür, dass die Zimmer beschattet sind. Unsere Pflegekräfte lüften gut durch, bieten dünne Decken an und waschen die Patienten gegebenenfalls mit kühlenden Zusätzen wie Minzöl", fährt Sandtvos fort. Das Personal habe durch die Hitze mehr zu tun.

Patienten und Besucher bestätigen, dass sich die Pflegekräfte mächtig ins Zeug legen. Stefan Hagemann verbringt gerade den ganzen Tag im AKH. Seine Frau hat am Montag das zweite Kind auf die Welt gebracht. "Mit dem Personal sind wir sehr zufrieden. Die haben einen Ventilator ins Zimmer meiner Frau gestellt und wir durften noch einen zweiten selbst mitbringen", sagt der Escheder. Und Davey findet: "Die versuchen wirklich alles und sind selbst bei dem Stress und dem Wetter alle noch lieb und nett. Dabei leiden sie selbst unter der Hitze."

Das hat auch die AKH-Führung zur Kenntnis genommen. "Wir stellen unseren Mitarbeitern im Augenblick kostenlos Trinkwasser zur Verfügung. Und vergangenen Freitag haben wir Eis ausgegeben", berichtet Sandtvos.

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