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Celle Ortsteile Celler AfD fordert Lernmittelfreiheit
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler AfD fordert Lernmittelfreiheit
14:53 27.07.2018
Von Gunther Meinrenken
Die Stadt sieht keine Möglichkeit, die Kosten für die Lernmittel an den Grundschulen zu übernehmen. Quelle: Armin Weigel
Celle

Trenkenschu merkt an, "dass eine gute Schulbildung nicht nur wichtig für die Kinder und deren berufliche Entwicklung" sei, sondern auch für die Zukunft der Stadt. Wesentliche Voraussetzung dafür sei die Bereitstellung der notwendigen Lernmittel. Doch dafür, so meint Trenkenschu, müssten die Eltern immer tiefer in die Tasche greifen. "Mit der Übernahme dieser Kosten durch die Stadt können wir erreichen, dass Familien mit Grundschulkindern finanziell entlastet werden. Dadurch wird die Attraktivität unserer Stadt für Familien verbessert: Celle würde bildungs- und kinderfreundlicher", findet Trenkenschu.

Im Neuen Rathaus ist man skeptisch und verweist für finanzschwache Eltern auf die vorhandenen Ermäßigungsmöglichkeiten. "Eltern können sich die Lernmittel an den Grundschulen ausleihen. Leistungsempfänger nach dem Sozialbuch 2, 8, und 12 sind komplett von den Gebühren freigestellt. Dafür gibt es für die Schüler eine Pauschale vom Land", erläutert die zuständige Dezernentin Susanne McDowell. Weiterer Mehrbedarf könne über das Teilhabegesetz beantragt werden – hier stehen 100 Euro pro Schüler und Schuljahr zur Verfügung. Ansonsten seien Bildungsausgaben für Kinder in den Regelsätzen vorgesehen.

McDowell weiter: "Von 2011 bis 2013 waren die Schüler von den Ausleihgebühren befreit." Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung wurde das dann wieder abgeschafft. Damals sei es um 22.000 bis 30.000 Euro pro Jahr gegangen. "Aktuell ist die Haushaltslage noch schlechter als 2013", sieht McDowell im Augenblick keine Möglichkeit, so etwas zu fördern. Die AfD kündigte an, im Rahmen der Haushaltsberatung einen Vorschlag zur Gegenfinanzierung zu unterbreiten.

Morgens um halb zehn dreht Rolf Fischer seine Runden durch das Kneippbecken am Französischen Garten. Cairn-Terrier-Dame Peppa tobt zur Abkühlung im Stadtgraben.

Dagny Siebke 26.07.2018

Die Stadt hat 5000 Euro in die Hand genommen, um im Bereich der Innenstadt "die Attraktivität und Sicherheit für den Fahrradverkehr" zu erhöhen. In der Kanzleistraße ist ein Schutzstreifen zwischen Schloßplatz und Markt markiert worden, "damit Verkehrsteilnehmer besser erkennen, dass hier die Einbahnstraße für Fahrradfahrer in Gegenrichtung befahrbar ist", erklärt Celles Fahrradbeauftragter Jörg Frohnert. Am Schloßplatz wurde ein Schutzstreifen zwischen AOK und Stechbahn abgegrenzt, um auch hier die Sicherheit, insbesondere in den Einmündungsbereichen der Straßen Stechbahn und Runde Straße zu erhöhen. -

Gunther Meinrenken 26.07.2018

Sommerzeit ist Sanierungszeit. Wenn die Schüler sich in den Ferien erholen, rücken in der Regel die Bauarbeiter an, um die Gebäudesubstanz zu modernisieren oder auszubessern. Das gilt auch für die in der Trägerschaft der Stadt befindlichen 15 Grundschulen in Celle. Pünktlich zum Beginn der Sommerferien haben an einigen Bildungseinrichtungen Bauarbeiten begonnen. Insgesamt investiert die Stadt etwa 630.000 Euro. -

Gunther Meinrenken 26.07.2018