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Celle Ortsteile Celler Kindergarten-Kinder auf weiteren Weg verabschiedet
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Kindergarten-Kinder auf weiteren Weg verabschiedet
14:20 18.06.2018
Quelle: Marie Nehrenberg
Celle

Auf der einen Seite aufgeregte Vorschulkinder, auf der anderen Seite gespannte Eltern und strahlende Erzieherinnen. Als die Musik vom Klavier ertönt, beginnen die Kinder zu erzählen. Es dreht sich alles um die Schöpfungsgeschichte, um die Einzigartigkeit eines jeden Menschen und um das Zusammenleben. Symbolisch für die Vielfalt stellen die zukünftigen Erstklässler einen Regenbogen dar und erklären den Erwachsenen, warum jede Farbe von Bedeutung ist und warum sie im Zusammenspiel am allerschönsten ist. Als der Auftritt zu Ende ist, heißt es erst einmal durchatmen. Der Abschied aus dem Kindergarten hat funktioniert, nun wartet für die Jungen und Mädchen das große Abenteuer Schule.

Bei herrlichem Sonnenschein verabschiedete die katholische Kindertagesstätte St. Ludwig am Wochenende ihre Schulanfänger bei einem Sommerfest. Unter den Kindern war die große Veränderung nach den Sommerferien das Hauptgesprächsthema unter den Kindern.

Während der eine es kaum erwarten kann, künftig den Schulranzen zu schultern, ist die nächste ein bisschen traurig. „Ich freue mich auf die Schule, aber hier war es auch schön“, erzählt die sechsjährige Luise hin und hergerissen.

Ebenso gespannt auf den neuen Lebensabschnitt sind die Eltern. Sie halten während der Andacht Fürbitten für ihre Söhne und Töchter. Der eine Vater wünscht sich für seine Tochter einen positiven Schulstart, dass sie gleich Anschluss findet und sich rundum wohlfühlt, wie es im Kindergarten der Fall war. Eine Mutter hofft für ihren Sohn, dass er Freude am Lernen findet, gerne rechnet, liest und schreibt.

Man spürt das Aufregung in der Luft liegt. Ein bisschen Ungewissheit was kommen mag, aber auch Vorfreude und Spannung, was das neue Umfeld und die neuen Aufgaben für die Kinder und Eltern mit sich bringen. Nun stehen erstmal noch die großen Ferien an, was für die Abc-Schützen bedeutet, noch einmal auszuspannen und die letzten Tage ohne Verantwortung und Verpflichtungen zu genießen. Und dann steht – nach den langen Sommerferien – einem erfolgreichen Schulstart im August nichts mehr im Wege. (rie)

Von Marie Nehrenberg

Vier Gymnasien mit jeweils vier Zügen – nach dieser Maßgabe versucht der Landkreis seit ein paar Jahren, im Stadtgebiet die Verteilung der Schüler zu organisieren. Dass "diese Variante nicht mehr reicht", hat jetzt auch Landrat Klaus Wiswe (CDU) festgestellt. Hintergrund: Für das kommende Schuljahr haben 50 Kinder an ihrer Wunschschule, dem Hermann-Billung-Gymnasium (HBG), nach einem Losverfahren keinen Platz mehr bekommen. Der Landkreis erlaubte dem HBG nur vier Züge, die restlichen Schüler wichen in den meisten Fällen aufs Hölty-Gymnasium aus und aufs Gymnasium Ernestinum. Diese beiden Schulen hatten der Landrat und seine Stellvertreter in zwei Eilentscheidungen zur weiteren Auswahl gestellt und dem Hölty dabei eine Sechszügigkeit gestattet. Die Opposition war damit nicht zufrieden. Gestern diskutierte der Schulaussschuss des Landkreises in einer Sondersitzung, die auf Betreiben der SPD, der WGL und der Grünen einberufen worden war, über die beiden Eilentscheidungen.

Gunther Meinrenken 20.06.2018

Das Krähen des Hahnes rundete am Sonntag beim Blick auf die Vorderansicht des Hofes Leiffer die Bauernhofidylle ab. Lediglich die Hüpfburg ließ erahnen, dass am Tag des offenen Hofes alles anders war als üblicherweise. Menschenmassen strömten vom Start an zum rückwärtigen Teil des Geländes, der Parkplatz war bereits zum Zeitpunkt des Gottesdienstes mit Autos übersät. Aber auch ohne einen Ausnahmezustand wie diesen hat ein zeitgemäßer konventioneller landwirtschaftlicher Betrieb mit den Vorstellungen mancher Stadtbewohner nicht mehr viel gemein.

17.06.2018

Susanne McDowell hat es getestet. Ein Jahr lang hat die Kulturdezernentin auch noch das Ressort Bildung, Jugend, Integration und Bürgerservice geleitet, nachdem die Stadt Celle die Suche nach einem Nachfolger für den ehemaligen Sozialdezernenten Stephan Kassel (SPD) ausgesetzt hatte. Das Fazit von Kämmerer und Erstem Stadtrat Thomas Bertram fällt positiv aus. "Es ist machbar", stellte Bertram jetzt im jüngsten Ausschuss für Finanzen, Personal und Verwaltungsmodernisierung fest.

Gunther Meinrenken 15.06.2018