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Celle Ortsteile Celler Paare heiraten an Schnapszahldatum
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Paare heiraten an Schnapszahldatum
16:09 31.07.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Die speziellen Daten sind bei Hochzeitspaaren so beliebt, weil man sie sich gut merken kann und so den Hochzeitstag nicht so leicht vergisst, wie Spötter gerne mutmaßen. Zum anderen sind sie eben etwas ganz Besonderes, was zum schönsten Tag des Lebens sehr gut passt. Erstaunlicherweise steht am heutigen 1. August in Celle nur eine Hochzeit an, eine Woche später am 8. August sind es allerdings sieben. "Das ist schon ungewöhnlich, normalerweise heiratet kaum jemand an einem Mittwoch", so die Leiterin des Celler Standesamts, Petra Kampe. Der 18. August ist ausgebucht mit vier Hochzeiten im Schloss und vier Trauungen im Alten Rathaus. An diesem Tag werden zwei Standesbeamte und zwei weitere Mitarbeiter im Einsatz sein. "Für den 8. August haben wir aber noch zwei Termine im Schloss frei", so Kampe. Kurzentschlossene können sich melden.

"Wir haben uns im April verlobt, wollten ganz schnell heiraten und der 18. August war noch frei. In dieses Datum haben wir uns beide sofort verliebt", sagt Eippert. Jetzt laufen die Hochzeitsvorbereitungen auf Hochtouren. Am Montag waren die beiden gebürtigen Celler, die jetzt in Hamburg leben, in der Residenzstadt, um noch letzte Absprachen wegen der Feier zu tätigen und den Blumenschmuck auszusuchen.

"Wir waren in der fünften und sechsten Klasse in der Orientierungsstufe Burgstraße in einer Klasse", berichten die 27-Jährigen. Schon damals hätten sie sehr füreinander geschwärmt, seien aber "zu schüchtern" gewesen, wie das eben in jungen Jahren oft so ist. Nach der Orientierungsstufe trennten sich die Wege von Eippert und Parsons, sie besuchte das Gymnasium, er die Realschule. Doch vor vier Jahren trafen sich die beiden wieder, und das zufällig auf dem Weihnachtsmarkt in Hamburg.

"Ich war schon 2009 nach Hamburg gezogen", erzählt Parsons, der an diesem Tag mit ein paar Kumpels auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs war. Seine künftige Braut hatte gerade erst das Studium in der Hansestadt aufgenommen und bummelte mit Kommilitonen über den Weihnachtsmarkt. Auf einmal hörte sie Maximilians Stimme hinter sich: "Erika, bist du das?" Die beiden kamen sofort ins Gespräch, trafen sich wieder, im Januar waren sie ein Paar, ein halbes Jahr später zogen sie zusammen und jetzt läuten die Hochzeitsglocken.

"Wir werden im Alten Rathaus heiraten. Anschließend gibt es für unsere Gäste ein Vier-Gänge-Menü im Celler Tor und abends feiern wir bei meinen Eltern im Garten", sagt Parsons. Und seine Braut verrät, dass das Hochzeitspaar eigentlich schon zu Dritt ist. "Der Nachwuchs ist bereits unterwegs. Im Dezember soll er auf die Welt kommen."

Freies WLAN für Celle und Umgebung wollte die Initiative Freifunk Celle aufbauen. Hauptprojekt der vornehmlich Aktiven Eddie Euwen und Heiko Wundram war die Celler Mauernstraße. Insgesamt wurden bisher um die 140 Freifunk-Router in Celle angeschlossen, über die jedermann private Netze mitnutzen kann. Doch derzeit ist der Betrieb offline. Vor allem aus zeitlichen Gründen ziehen sich die beiden zurück. Das bisherige Netz wird von den Freifunkern in Uelzen übernommen.

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"Als mein Mann und ich mit Ende 20 nach Osterloh gekommen sind, wollte ich hier eigentlich gar nicht wohnen", gibt Katrin Klages zu. Es gab keine Läden, ziemlich wenige Einwohner und dementsprechend auch keinen Busverkehr. Doch Familie Klages wusste sich zu helfen:

Audrey-Lynn Struck 30.07.2018

Mehr Menschen, die gestochen wurden, mehr Anrufe bei Schädlingsbekämpfern und mehr Ratsuchende bei der Stadt, dem Landkreis und dem Celler Bieneninstitut – die Sommerhitze hat dazu geführt, dass sich die Wespen stark vermehrt haben. Trockenheit und hohe Temperaturen sind ideale Bedingungen für die schwarz-gelben Insekten. Während in einigen Medien bereits von einer "Wespenplage" die Rede ist, sehen das die Experten vor Ort anders. "Es kann sein, dass wir ausnahmsweise wieder ein normales Wespenjahr haben, nachdem in den vergangenen Jahren deutlich weniger Wespenvölker auffällig wurden", sagt Lothar Sander, Fachdienstleiter Umwelt- und Klimaschutz bei der Stadt Celle.

Gunther Meinrenken 30.07.2018