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Celle Ortsteile Celler Schützen ziehen positive Bilanz
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Schützen ziehen positive Bilanz
18:59 19.07.2017
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Erik Haberman
Celle

"Gutes Wetter, tolle Stimmung und ein gut besuchter Festplatz. Schützenglück perfekt", zieht Schüpp eine positive Bilanz für das Celler Schützen- und Volksfest. "Wir sind vom Regen weitgehend verschont worden und am Anfang der Woche war das Wetter super", freut sich Schüpp. Unter diesen äußeren Bedingungen zog es zahlreiche Celler auf den Festplatz, der vor allem durch das neue Fahrgeschäft "Flash", das den Magen so manchen Besuchers auf eine harte Belastungsprobe stellte, stark an Attraktivität gewonnen habe. "Insgesamt hatten wir ein ausgewogenes Angebot, es war alles da, was da Herz begehrt", so Schüpp, der besonders mit dem Besuch beim Familientag sehr zufrieden gewesen ist.

Als Erfolg kann man auch den XL-Umzug am Sonntag bezeichnen. Zum 725-jährigen Stadtjubiläum hatten die Schützen auch andere Vereine und Verbände eingeladen, daran teilzunehmen. Etwa 500 zusätzliche Teilnehmer zeigten ein buntes Bild des Celler Vereinslebens. Für die Ferienzeit gar nicht so schlecht. Doch Schüpp macht keinen Hehl daraus, dass er gerne eine größere Beteiligung von Nicht-Schützen gesehen hätte.

"Vielleicht fehlen in Celle die dörflichen Strukturen, durch die sich die Menschen auf dem Land stärker mit ihrem Wohnort identifizieren und dann auch alle bei einer solchen Veranstaltung mitmachen. Bei vielen Mitgliedern endet die Verbundenheit zum eigenen Verein bei der Teilnahme an Sportveranstaltungen. Andererseits sind eben viele der Celler Schützen auch schon in anderen Vereinen aktiv", geht Schüpp, der selbst von einem "mäßigen Erfolg" des XL-Umzugs spricht, auf Ursachenforschung.

Eine Neuauflage werde es erst einmal nicht geben. "Der XL-Umzug war etwas ganz Besonderes zum Stadtjubiläum. Natürlich wäre es schön, einen bunten Festumzug zu haben, andererseits soll es aber auch ein Schützenumzug bleiben", erklärt Schüpp. Wer mitmachen wolle, sei willkommen und könne gerne dabei sein. "Aber ein aktives Angebot wie dieses Mal wird es im nächsten Jahr nicht geben", sagt Schüpp.