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Celle Ortsteile Celler Sperlingslust bleibt "Schmuddelecke"
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Sperlingslust bleibt "Schmuddelecke"
17:29 25.06.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Ortsbürgermeister Andreas Reimchen (CDU) verfolgt die Situation aufmerksam. "Hier stapelt sich der Müll. Teilweise liegen hier noch die Reste von Häusern, die abgerissen wurden, auf anderen Grundstücken liegt entsorgter Hausrat herum", berichtet er und zeigt auf eine Fläche mit alten Sofas und Sesseln. "Das bleibt hier unsere Schmuddelecke", so Reimchen.

Auch im Umfeld der Sperlingslust sieht es nicht viel besser aus. "Im Wald wird immer wieder illegal Rasenschnitt abgeladen, das kann der Boden gar nicht aufnehmen. Außerdem gelangen über Samen Pflanzen dort hin, die da nicht hingehören. Auch aus dem Baugebiet wird hier widerrechtlich Schutt entsorgt, da sind auch Glasscherben drin", erzählt Reimchen.

Da es sich um Privatbesitz handelt, sind die Eigentümer verantwortlich für die Müllentsorgung. Eine "schwierige Situation". Kapitulieren vor den Müllsündern möchte Reimchen allerdings auch nicht. Zur Aufklärung möchte er mal "eine Aktion mit Handzetteln machen".

Der „Feind“ bleibt unsichtbar. Nur ganz selten biegt am Samstagnachmittag während der dreistündigen Demonstration gegen Rechts ein Auto ab in Richtung des Hofes Nahtz in Eschede, der als Treffpunkt von NPD-Anhängern bekannt ist. Jedes Fahrzeug löst unter den rund 100 Demonstranten ein Pfeifkonzert aus. Sie sind der Einladung des Netzwerkes Südheide und des Deutschen Gewerkschaftsbundes gefolgt, der Sonnenwendfeier auf dem Spätaussiedlerhof etwas entgegenzusetzen.

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Wo kommen wir her, wo gehen wir hin? Wo ist unser Ursprung? Dieser Frage ging am Samstag musikalisch der Kammerchor Hannover unter der Leitung von Stephan Doormann bei seinem Konzert in der Christuskirche in Westercelle nach. Angesichts des WM-Vorrundenspiels der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden am späteren Abend hoffte der Chor, die nordischen Klänge des Konzertes mögen das einzig Positive des Tages bleiben, was die Besucher von Schweden hören sollten.

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539 Verträge fehlen noch – für den Ausbau des Glasfasernetzes in unterversorgten Gebieten im Landkreis hat der Countdown begonnen. Noch bis zum 6. Juli haben die Bürger in den festgelegten Bereichen Zeit, sich für einen Anschluss von Vodafone vormerken zu lassen. 4699 Haushalte haben dies bereits getan. Beim Landkreis ist man sich sicher, die vom Kreistag vorgegebene Quote zu erreichen. "Wir gehen davon aus, dass wir die nötigen Verträge noch bekommen und dass das Projekt jetzt umgesetzt wird", sagt Landkreis-Sprecher Tore Harmening.

Gunther Meinrenken 24.06.2018