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Celle Ortsteile Celler Stadtarchiv platzt aus allen Nähten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler Stadtarchiv platzt aus allen Nähten
15:31 20.06.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: David Borghoff
Celle

Die Unabhängigen hatten sich Gedanken zu den räumlichen Problemen des Stadtarchivs gemacht. Angesichts der vollgestellten Regale schlugen sie eine Fusion von Stadt- und Kreisarchiv vor sowie eine Konzentration des Bestandes, sprich eine Abgabe der Archivalien. Ersteres schlägt die Verwaltung "aus finanzieller Sicht" aus und auf die Idee, sich von Beständen zu trennen, für die man eigentlich nicht zuständig ist, ist man im Stadtarchiv schon längst selbst gekommen.

"Für eine Zusammenlegung von Stadt- und Kreisarchiv zu einem Kommunalarchiv ist ein Neubau oder eine Erweiterung am Standort Westercelle erforderlich. Dies ist aus finanzieller Sicht momentan ausgeschlossen", erläutert McDowell.

Die Sammeltätigkeit einzuschränken, sei auch keine Option. Das Stadtarchiv ist gesetzlich verpflichtet, bestimmte Dokumente aufzubewahren. Jeder Bürger habe das Recht, "Verwaltungshandeln nachzuvollziehen", außerdem sei das Stadtarchiv "ein wichtiger Ort der individuellen und kulturellen Identität seiner Bürger und leistet nachhaltige Kultur- und Gedächtnisarbeit.

Unter anderem würden aus diesen Gründen neben stadtgeschichtlichen Sammlungen auch Akten aufbewahrt. Eine Digitalisierung der Bestände sei im Augenblick noch nicht machbar. "Solange analoge Akten in der Verwaltung entstehen, müssen diese im Entstehungszustand laut Archivgesetz übernommen werden. Eine nachträgliche Ersatzverfilmung stellt die Rechtssicherheit der Akten in Frage, weil eine Manipulierung möglich ist", heißt es seitens der Verwaltung.

Nichtsdestotrotz sei es bereits gelungen, Bestände zum Landgestüt und aus dem Nachlass des ehemaligen Stadtarchivars Otto von Boehn an die staatliche Archivverwaltung abzugeben. Die Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen sei bereit, die Thaer-Bibliothek zu übernehmen.

"Wir bemühen uns weiterhin, noch Platz zu kriegen. Die Archive anderer Städte wie Hannover sind aber auch schon voll", sagt McDowell. Eine Möglichkeit wäre, in den Räumen der ehemaligen Verwaltungsbibliothek im Neuen Rathaus eine Vorsichtung vorzunehmen. Das würde das Stadtarchiv etwas entlasten. Ansonsten sei klar: "Die Bemühungen des Entsammelns werden fortgesetzt."

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