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Celle Ortsteile Celler ackern sich durch Schlammparcours
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler ackern sich durch Schlammparcours
16:59 26.06.2016
Von Michael Ende
Der Schlamm des „Rotten Rivers“  war die letzte Herausforderung vor dem Ziel. Quelle: Bundeswehr
Wietzenbruch

Und jetzt war es so weit: 20 Angehörige aus den Ausbildungskompanien und dem Stab des Feldwebel- und Unteroffizieranwärterbataillons 2 nahmen freiwillig an der XLETIX Challenge in Stadtoldendorf teil. Im hügeligen Gelände des Weserberglandes galt es eine Laufdistanz zwischen zwölf und 18 Kilometern mit bis zu 33 Hindernissen erfolgreich zu absolvieren. Ob im „Freak Froster“, einem Becken mit Eiswürfeln, bei der „Barbwire Battle“ und dem „Creepy Crawl“, verschiedenen Gleithindernissen, oder aber der drei Meter hohen „Wonder Wall“ und der 4,5 Meter hohen „Power Pipe“ - Selbstüberwindung und Teamgeist waren zwingend. Nach fünf Stunden Kampf und Anstrengung war es dann so weit: Noch einmal auf dem Rücken und mit nur zehn Zentimetern Luft zwischen Wasser und Gitterabdeckung durch den „Rotten River“ quälen, und das Ziel war erreicht.

Nass, über und über verschlammt, abgekämpft und dennoch überglücklich sind alle Teilnehmer erfolgreich und nur mit kleineren Blessuren im Ziel angekommen. Mit dem ersten Getränk in der Hand waren sich alle Teilnehmer einig: Eine tolle Erfahrung, und bestimmt wird es nächstes Jahr wieder eine Mannschaft des Celler Bataillons geben. Kommandeur Apfel ergänzt: „Ich bin wirklich beeindruckt von der gezeigten Leistungsfähigkeit. Das ist ein Wettkampf, der mit seiner Kombination aus Kondition, Kraft und Geschicklichkeit im Kern militärische Fitness abverlangt. Hinzu kommt der Gemeinschaftsgedanke, mit dem sich vom Mannschaftssoldaten bis zum Kommandeur alle gegenseitig helfen und unterstützen. Eine Sportkategorie, die definitiv auch dienstlich gefördert werden sollte.“

Auch Frauen kämpften sich durch den Dreck beim Muddy Angel Run in Stadtoldendorf, Deutschlands erstem Mudd Run nur für Frauen. Das Motto war "Gemeinsam gegen Brustkrebs". Durch Schlamm und über Hindernisse liefen unter anderem sechs Freundinnen, die es wichtig fanden, ein Zeichen gegen Krebs zu setzten und an die eigene Grenze zu gehen.