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Celle Ortsteile Celler helfen "Mitmenschen in Not"
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler helfen "Mitmenschen in Not"
19:26 17.11.2017
Von Maren Schulze
Celle

Unter diesem Motto ruft die Cellesche Zeitung in der Vorweihnachtszeit zu Spenden für Bedürftige in der Region auf. Rund 2,4 Millionen Euro wurden seitdem in enger Abstimmung mit den Kirchen sowie den Sozialen Diensten unbürokratisch ausgeschüttet. „Das Engagement der Bürger und die Bereitschaft, diejenigen unter uns zu unterstützen, die in Not geraten sind, bestätigen die Funktionsfähigkeit einer intakten Gemeinschaft“, freut sich CZ-Chefredakteur Ralf Leineweber und hofft auch für die jetzt anlaufende Aktion auf breite Unterstützung. „Zeigen Sie Solidarität und Mitgefühl und helfen Sie uns, dort zu helfen, wo Hilfe nötig ist“, so sein Appell.

Im vergangenen Jahr flossen 143.475 Euro auf das Konto der Hilfe, dazu kamen Sachspenden wie Fahrräder, Betten oder Spielzeug. Empfänger sind unter anderem jene Menschen und Familien, über deren Schicksal die CZ in den kommenden Wochen exemplarisch berichten wird. Sie erhalten, um Missbrauch zu vermeiden, ihre Unterstützung jeweils in Form von Sachleistungen. Darüber hinaus unterstützen die Spender aber auch die Arbeit sozialer Einrichtungen wie Bahnhofsmission, Essenszeit, Ambulante Hilfe für wohnungslose Männer und Frauen, Schwangerschaftsberatungsstellen sowie das Projekt Brückenbau, das sich um die Wiedereingliederung von Strafgefangenen ins gesellschaftliche Leben bemüht.

„Mit den uns zur Verfügung gestellten Mitteln können wir Menschen in besonderen Notlagen helfen – jeder Cent ist ein wirksamer Beitrag für Menschen vor Ort“, sagt Caritas-Geschäftsführer Daniel Schotte. Gemeinsam mit dem Diakonischen Werk sowie den Sozialen Diensten von Stadt und Landkreis gehört die Caritas zum Kreis jener Organisationen, die bei der Aktion als Partner der CZ fungieren und über die Verwendung der eingehenden Spenden entscheiden. „Dabei berücksichtigen wir natürlich, dass Hilfe nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern ganzjährig benötigt wird“, betont Leineweber. So habe man in den vergangenen Monaten zum Beispiel einem Brandopfer unmittelbar nach dem Verlassen des Krankenhauses mit einem Bekleidungsgutschein geholfen oder einem anderen Hilfsbedürftigen die dringend notwendige Reparatur seines Fahrrades ermöglicht, damit er seine Ausbildungsstelle erreichen kann.