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Celle Ortsteile Celler warten auf ultraschnelles Internet
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celler warten auf ultraschnelles Internet
17:27 27.07.2018
Von Gunther Meinrenken
Glasfasernetze sind der Garant für ultraschnelles Internet. In Celle ist die Technik noch nicht flächendeckend verbreitet. Quelle: Jan Woitas
Celle

Auf dem lokalen Markt machen sich vor allem die Telekom und Vodafone Konkurrenz, daneben tritt noch die SVO als Anbieter auf. Alle drei Unternehmen reichen allerdings im Stadtgebiet an die digitale Lichtgeschwindigkeit von 1000 Mbit/Sekunde nicht heran.

Am weitesten beim Ausbau von hohen Übertragungsgeschwindigkeiten scheint Vodafone zu sein. Unternehmenssprecher Thorsten Georg Höpken: "Vodafone bietet über sein Kabel-Glasfasernetz in Celle heute schon eine maximale Downloadgeschwindigkeit von bis zu 500 Mbit/Sekunde an." Doch Celle wie der Rest der Republik soll Gigabit-fähig werden. "Dafür wird das Netz vorab volldigitalisiert. Das heißt: Analoge TV- und Radiosender werden abgeschaltet und Frequenzen neu sortiert. Einen Termin hierfür können wir noch nicht nennen."

Die Telekom hat in den vergangenen Jahren auf Vectoring gesetzt und dabei unter anderem im Stadtgebiet annähernd flächendeckend für eine Versorgung mit 100 Mbit/Sekunde gesorgt. Nun will man Super Vectoring mit 250 Mbit/Sekunde einführen. "Dies findet in den kommenden Wochen statt", kündigt Pressesprecherin Stefanie Halle an. Ein weiterer Ausbau in Celle sei nicht geplant.

Die SVO hat erst kürzlich den Spatenstich für ein 200 Mbit-Glasfasernetz in Bostel gesetzt. Ein weiteres Großprojekt steht in Wietzendorf an. Ansonsten konzentriert man sich derzeit auf Neubaugebiete. Dennoch: "Unser Fokus liegt auf dem gesamten Versorgungsgebiet, dabei schließen wir die Stadt Celle nicht aus. Konkrete Planungen liegen für das Stadtgebiet von Celle derzeit nicht vor", sagt SVO-Sprecherin Anne Ruhrmann.

Nach Ansicht der IHK sowie der Stadt und des Landkreises ist ein weiterer Ausbau des Netzes unabdingbar. Vor allem die Wirtschaftsförderer beider Kommunen bemühen sich, die Telekommunikationsunternehmen zu eigenwirtschaftlichen Projekten zu bewegen, die einen hohen Versorgungsstandard sicherstellen.

Im Blick hat dabei der städtische Wirtschaftsförderer Thomas Faber vor allem die Gewerbegebiete. "Wir können in Celle in vielerlei Hinsicht zufrieden sein. Die Gewerbegebiete sind nicht unterversorgt, aber es kommt darauf an, die Versorgung mit schnellem Internet auf die Belange der Unternehmen zuzuschneidern."

Die IHK begrüßt den Breitbandausbau mit Glasfaser im Landkreis Celle. Jerome Stuck, Experte für den Breitbandausbau bei der IHK Lüneburg-Wolfsburg: "Wichtig ist nun aber auch, dass aktuell nicht vom Ausbauprojekt profitierende Orte nicht das Nachsehen haben. Gerade bevölkerungsschwache Gebiete, die bislang nur knapp über der Aufgreifschwelle von 30 Mbit pro Sekunde für den geförderten Ausbau liegen, hätten momentan das Nachsehen." Stuck vertritt eine eindeutige Position: "In den Städten funktioniert der Ausbau aufgrund der hohen Nachfrage in der Regel eigenwirtschaftlich. Auch hier appellieren wir dennoch an die Marktakteure, in zukunftsfähiges Glasfaser bis in die Gebäude zu investieren und nicht in die Ertüchtigung von Kupferleitungen mittels Vectoring."

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