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Celle Ortsteile Celles als rotes Wildbad Kreuth
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Celles als rotes Wildbad Kreuth
13:36 06.12.2016
Von Michael Ende
Hustedt

Zu Beginn des neuen Jahres wird der verschlafene Celler Vorort gleichsam zum Mittelpunkt der niedersächsischen Landtagespolitik: Erstmals wird hier im Bildungszentrum Heimvolkshochschule Hustedt die Jahresauftaktklausur der SPD Niedersachsen stattfinden. An drei Tagen werden sich die sozialdemokratischen Mitglieder der Landesregierung, angeführt von Ministerpräsident und SPD-Landeschef Stephan Weil, der SPD-Landesvorstand und die niedersächsischen SPD-Abgeordneten aus dem Bundestag und dem Landtag hier treffen, gemeinsam beraten und dabei politische Richtungsentscheidungen für 2017 und 2018 treffen. Im Mittelpunkt steht dabei die Vorbereitung der Bundestagswahl im September 2017 und der darauf folgenden Landtagswahl im Januar 2018.

„Wir freuen uns sehr, dass die niedersächsische SPD in Hustedt ins neue Jahr startet. Damit wird einmal mehr die Bedeutung unseres Bildungszentrums unterstrichen. Bei uns hat politische Bildungsarbeit Tradition: Hier wird seit 1948 in der Tradition der Aufklärung und der Arbeiterbewegung gearbeitet. Willy Brandt hat mal gesagt: Jede Zeit braucht ihre eigenen Antworten – die zu finden, dafür ist Hustedt der richtige Ort“, freut sich Maximilian Schmidt, heimische SPD-Landtagsabgeordneter und Geschäftsführer des Bildungszentrums.

Gerade für die neuen Fragen unserer Zeit wird in Hustedt schon vorgearbeitet – erst im August wurde auf dem Gelände der Grundstein für das neue Zentrum für Europäische Betriebsräte gelegt. „In Hustedt ist die niedersächsische SPD genau richtig – hier haben Gewerkschaften und Sozialdemokratie ein gemeinsames Zuhause. Wir freuen uns auf eine gute Tagung mit vielen wichtigen Entscheidungen – und natürlich darauf, neben Hustedt auch in Celle zu Gast zu sein“, sagt SPD-Landesgeschäftsführer Georg Brockmeyer.

Eine halbe Woche lang werden nun die sozialdemokratischen Minister, Abgeordneten und Vorstände die Schwerpunkte der gemeinsamen Politik in der kommenden Zeit beraten. "Ein wichtiges Thema wird dabei sicherlich die Zukunft der Arbeit sein, für die SPD eines der wichtigsten Themen überhaupt", erläutert Schmidt. "Dafür setzt die Sozialdemokratie auf eine enge Zusammenarbeit mit den Gewerkschaften – und so ist beispielsweise auch der neue Landesbezirksvorsitzende der Industriegewerkschaft Metall Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt, Thorsten Gröger, eingeladen." Weitere wesentliche Themen sollen die Stärkung der Bildungschancen und die Sozialpolitik sein.