Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Ortsteile Europa-Abgeordnete Gesine Meißner bei Grünkohlessen der Celler FDP
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Europa-Abgeordnete Gesine Meißner bei Grünkohlessen der Celler FDP
18:51 02.02.2014
Von Christopher Menge
Einstimmung auf die Europa-Wahl. Jutta Krumbach, Jörg Bode und Gesine Meißner (von links) beim Grünkohlessen der Celler FDP. Quelle: Alex Sorokin
Bennebostel

Keine Grenzkontrollen, Friedenssicherung und eine starke Wirtschaft auf der einen, Verordnungen über Glühbirnen, Staubsauger und Gurken auf der anderen Seite. Als Abgeordnete des Europaparlaments hat man es leicht und schwer zugleich. Die FDP-Abgeordnete Gesine Meißner entfachte bei ihren Celler Parteifreunden beim traditionellen Grünkohlessen der FDP auf dem Hof Wietfeld in Bennebostel kein Feuer, gab aber einen interessanten Einblick in ihre Arbeit. Der heimische Landtagsabgeordnete Jörg Bode stimmte die Celler Liberalen auf den Wahlkampf ein.

„Wir hatten noch nie eine so lange Friedenszeit, die uns Wohlstand und Lebensqualität gebracht hat – wir dürfen die europäische Einigkeit nicht aufs Spiel setzen“, betonte der frühere Wirtschaftsminister Niedersachsens. Wenn nur wenige Leute zur Wahl gingen, bekämen die rechten und linken Gruppierungen in den anderen europäischen Ländern oder auch eine Partei wie die Europa ablehnende AFD höhere Stimmenanteile, warnte Bode. Zuvor hatte er kein gutes Haar an der Arbeit der Rot-Grünen-Landesregierung gelassen.

„Nicht alles aus Europa ist gut“, sagte Meißner und spielte auf die Verordnungen über Glühbirnen oder Staubsauger an, „daher brauchen wir Mehrheiten, die solche Gesetze bremsen.“ Sie betonte aber auch, dass in Zeiten des demografischen Wandels ein starkes Europa für die Wirtschaftskraft wichtig sei. Die Vorsitzende Jutta Krumbach hatte in ihrer Begrüßung schon betont, dass Europa die Basis für den Frieden sei. „Daher kämpfen wir auf kommunaler Ebene, damit die FDP am 25. Mai wieder ins Parlament einziehen wird.“