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Celle Ortsteile Fragen über Gott und die Welt
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Fragen über Gott und die Welt
17:13 09.04.2018
Die drei Pinguine, gespielt von Verena Saake, Tanja Kübler und Marius Lamprecht, spüren an der Arche existenziellen Fragen zur göttlichen Ordnung nach. Quelle: Alex Sorokin
Celle

So richtig viel los ist ja nicht zwischen Eisschollen, Schnee und Wind. Wer hat das eigentlich so gemacht? Kein Wunder also, dass auch die besten Freunde mal aneinandergeraten – was sich liebt, das neckt sich, vor allem, wenn man sich langweilt. Aber darf man gemein zu anderen sein? Und gibt es da einen, der einen im Auge behält – immer, auch wenn mal etwas so Blödes passiert, wie sich auf einen Schmetterling zu setzen? „Du sollst nicht töten!“ wissen die Pinguine – aber was, wenn man das gar nicht wollte? Schon in der ersten Szene des Stücks wird deutlich: Hier werden Werte und Regeln auf leichte, spielerische und gradlinige Weise angesprochen und diskutiert.

Es geht um ein ethisches Nachspüren von Gott und göttlicher Ordnung. Andreas Döring hat als Regisseur die kindliche Neugier in eine herzerwärmende Clownerie gepackt. Einfach, amüsant, aber nie flach oder trivial. Die drollige Physiognomie der drei Pinguine wird geschickt eingesetzt, um Schubladendenken zu vermeiden und trotzdem Menschliches sehr pur auf die Bühne zu bringen. Kinder haben Fragen – auch existenzielle. Hier stellen die Tiere sie, Rätsel und mögliche Antworten, „das ist es ja eben, man muss es glauben“, dort wo es keine Beweise gibt.

Ein Stück Beweis ist die aufgeregte Taube (Johann Schibli), als Beauftragte verteilt sie die Tickets für die Arche – immer nur zwei! Wieso eigentlich? Die Pinguine finden das doof – und nehmen den Dritten kurzerhand im Koffer mit. Gottes Zorn riskieren sie ganz naiv. Denn wenn Gott die gute innere Stimme ist, dann ist das Retten von Freunden doch in Ordnung.

Von Doris Hennies

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