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Celle Ortsteile Geldnot im Tierheim Celle
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Geldnot im Tierheim Celle
18:06 11.02.2010
Roman Thönies vor dem Zwinger von „Scotty“: Geldsorgen plagen derzeit den Leiter des Tierheims Celle. Grund dafür sind die hohen Heizkosten. Quelle: Gert Neumann
Vorwerk

VORWERK (cut). Zwischen 2000 und 2500 Euro zahlt Thönies derzeit monatlich für Heizöl, um den Tieren ein Minimum an Wärme bieten zu können. „Unser Tank fasst rund 7000 Liter – rund 1500 davon verbrauchen wir pro Woche“, so Thönies. Spätestens nach einem Monat müsse der Lieferant mit seinem Laster vorbeikommen, um den Tank wieder zu füllen.

In einem „normalen“ Winter verbraucht das Tierheim nach Angaben von Thönies rund 600 bis 700 Liter im Monat – jetzt sei es fast das Dreifache. „Die Hundezwinger sollen sowohl nachts als auch tagsüber eine Temperatur von 18 bis 20 Grad haben“, erläutert Thönies. Besonders durch die Klappen ins Außengehege ströme jedoch viel kalte Luft in die Zwinger. „Damit wir die Temperatur halten, muss die Heizung den ganzen Tag bis zum Anschlag laufen.

Auch die hohe Belegung des Tierheims trage dazu bei, dass die Heizkosten immens seien und das Geld immer knapper werde. „Wir haben in den vergangenen Wochen viele Hunde im schlechten Zustand aufgenommen“, sagt Thönies. Diese müssten umsorgt und verarztet werden, was wiederum hohe Kosten verursache. Außerdem bräuchten die Tiere viel Wärme.

Spenden für das Tierheim: Aufgrund hoher Heizkosten bittet das Tierheim Celle um Spenden. Die Kontonummer lautet 3003001 bei der Sparkasse Celle (BLZ 25750001). Nähere Informationen und Auskünfte gibt es unter (05141) 930930.

Heizprobleme im Hehlentorstift: Die Mitarbeiter der Lobetalarbeit im Hehlentorstift haben während der extrem kalten Tage im Dezember und Januar bemerkt, dass die Leistung der Heizung im Speisesaal nicht ausreicht. „Frieren musste dennoch niemand“, erklärte Lobetalsprecher Markus Weyel. Ihre Mahlzeiten nahmen die Bewohner und Mitarbeiter stattdessen in den neu gestalteten Räumen der Tagespflege ein. Der Defekt wurde mittlerweile behoben – dennoch ist eine grundlegende Sanierung der Heizungsanlage dringend notwendig. Für diesen Winter seien laut Weyel aber keine Probleme mehr zu erwarten.

Von Christian Uthoff