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Celle Ortsteile GeoEnergy setzt auf Celler WBG
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile GeoEnergy setzt auf Celler WBG
14:53 08.05.2018
Von Gunther Meinrenken
An der Windmühlenstraße werden die Bewohner beim WBG-Projekt mit Erdwärme versorgt. Das soll nach Wunsch von GeoEnergy auf der Allerinsel auch der Fall sein. Quelle: Wolfgang Genannt
Celle

NEUENHÄUSEN. An der Windmühlenstraße modernisiert die WBG 45 Wohneinheiten von Grund auf, 21 weitere werden neu gebaut. Um „bezahlbaren, modernen und nachhaltigen Wohnraum zu schaffen“, setzt WBG-Geschäftsführer Matthias Hardinghaus auf eine „umweltfreundliche und effiziente Energieversorgung“, eben Geothermie. „Wir wollen zukunftsorientierte Wohnquartiere schaffen, die beispielhaft für Celle und andere Städte sind“, so Hardinghaus.

Und dazu gehört, dass alle 66 Wohneinheiten über zwei zentrale geothermische Heizungsanlagen beheizt und mit Warmwasser versorgt werden. Die zwei oberflächennahen Geothermiefelder wurden durch acht Bohrungen in jeweils 90 Metern Tiefe sowie sieben Bohrungen in jeweils 99 Metern Tiefe realisiert. Dadurch können jährlich 34 Tonnen CO2 eingespart werden, das entspreche einem Minus von 27 Prozent gegenüber einer konventionellen Brennwertanlage. Gefördert wurde das Projekt aus dem Klimaschutzfonds der Stadt Celle und mit Mitteln des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für energetische Modernisierung.

Die Erfahrungen aus dem Projekt Windmühlenstraße will die WBG nutzen, um weitere Siedlungen im Bestand oder durch Neubau zukunftsorientiert als modernen Wohnraum zu erstellen. Hardinghaus: „Wir wollen dadurch Fläche und den Wirkungsgrad erhöhen.“

Vielleicht auch beim zweiten Bauabschnitt auf der Allerinsel? Die WBG war dort aus dem Investorenwettbewerb zum ersten Bauabschnitt sogar als einer der drei Gewinner hervorgegangen – nur um kurz darauf aus dem Projekt wieder auszusteigen. Genannt setzt trotzdem auf die städtische Wohnungsbaugesellschaft: „An der Windmühlenstraße wird gezeigt, dass man in Kombination von Sanierung und Neubau eine vernünftige geothermische Lösung vollbracht hat.“ Solche Überlegungen wünscht sich GeoEnergy für die künftige Entwicklung der Allerinsel. „Wir rechnen hier mit der WBG als starkem Partner im zweiten Bauabschnitt“, so Genannt.

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