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Celle Ortsteile Grippe in Celle auf Vormarsch
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Grippe in Celle auf Vormarsch
17:46 05.02.2018
Von Gunther Meinrenken
Ein kleiner Pieks kann Leben retten. Eine Grippe-Impfung ist der einzige Weg, sich vor einer Influenza zu schützen. Das Robert-Koch-Institut hat allerdings jetzt die Verwendung eines wirksameren Impfstoffs empfohlen. Quelle: Ralf Hirschberger
Celle

"Bis einschließlich heute liegen dem Gesundheitsamt Celle 60 Labormeldungen mit nachgewiesener Influenza vor", erklärte Tore Harmening, Pressesprecher des Landkeises Celle, gestern. Zum Vergleich: In der vergangenen Grippesaison 2016/2017 hat es insgesamt nur 80 Fälle der meldepflichtigen Grippe gegeben. Und im Augenblick nimmt die Zahl der Neuerkrankungen noch zu. Dafür spricht: In der dritten Kalenderwoche, zu Beginn der Grippewelle wurden sieben Neuerkrankungen gemeldet, vergangene Woche waren es 33 und allein gestern kamen zehn neue Fälle dazu.

Celle liegt damit mit an der Spitze der Landkreise in Niedersachsen, die eine sehr hohe Aktivität von akuten Erkrankungen der Atemwege verzeichnen. Tendenz: stark zunehmend. Dennoch: "Die Zahlen liegen derzeit leicht über den Vorjahreswerten. Allerdings ist die Entwicklung derzeit nicht besorgniserregend. Die Grippewelle ist im Landkreis Celle angekommen, so wie sie fast jedes Jahr kommt", so die Einschätzung der Gesundheitsexperten an der Trift.

Der Grund für die relativ hohe Anzahl von Grippeerkrankungen dürfte auch darauf zurückzuführen sein, dass der Dreier-Impfstoff, mit dem sich viele Menschen seit Herbst haben impfen lassen, ausgerechnet nicht den Virus-Stamm beinhaltet, der nun für einen Großteil der Infektionen verantwortlich ist. Dieser Dreier-Impfstoff enthält die beiden aktuellen Influenza A-Virus Subtypen sowie einer der zwei saisonalen B-Viruslinien. Doch ausgerechnet der nicht enthaltene B-Stamm löst nun viele der Erkrankungen aus. In Niedersachsen gehen allein etwa 80 Prozent der Infektionen auf sein Konto.

"Es ist immer mit Unsicherheiten behaftet, welche Influenzavirus-Stämme in der kommenden Saison tatsächlich zirkulieren werden", stellte Susanne Glasmacher, Pressesprecherin des Robert-Koch-Instituts fest. Eine falsche Einschätzung komme immer mal wieder vor. Auch das ein B-Stamm dominiere, sei nicht ungewöhnlich. "Die Situation ist nicht besorgniserregend. Die Ständige Impfkommission am Robert-Koch-Institut hat allerdings nun empfohlen, den Vierer-Impfstoff zu verwenden", so Glasmacher.

Ob der allerdings von den Krankenkassen bezahlt wird, steht noch nicht fest. "Die Entscheidung, für welche Impfungen die gesetzliche Krankenkasse aufkommt, trifft der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), der sich dabei an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission orientiert", erklärte Harmening. Und Glasmacher fügte hinzu: "Einige große Krankenkassen haben bereits angekündigt, die Kosten übernehmen zu wollen. Im Zweifelsfall sollte man das bei seiner Krankenkasse nachfragen.

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