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Celle Ortsteile Größte Baustelle zwischen Kreiseln
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Größte Baustelle zwischen Kreiseln
21:44 05.11.2018
Von Dagny Siebke
Auf der Baustelle neben dem Celler Tryp-Hotel wird derzeit mächtig geschuftet, damit der erste von zwei fünfgeschossigen Wohnblöcken in vier Monaten fertiggestellt sein wird.  Quelle: Oliver Knoblich
Heese.

Celles größte Baustelle befindet sich noch nicht auf der Allerinsel oder am Nordwall, sondern momentan im Stadtteil Heese zwischen dem Kreisel an der Fuhrberger Straße und dem Neustadt-Kreisel neben dem Tryp-Hotel.

Dort wird ein Wohnpark mit insgesamt 56 Wohnungen entstehen. Diese Miet- und Eigentumswohnungen sollen zwischen 60 und 125 Quadratmeter groß sein. Sedat Kizilhan, Geschäftsführer der Seki-Bau GmbH, meint: „Lage und Ausstattung sind sowohl für jüngere Menschen mit Familie als auch für ältere Menschen attraktiv.“ Bahnhof, Ärztehäuser, Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kitas sind direkt in der Umgebung. Und auch zur Celler Innenstadt ist es nicht weit. Noch näher dran ist man an der Natur: Das Neustädter Holz ist vor der Tür. Momentan sind noch drei weitere Baustellen in der Nähe. „Man merkt, dass sich hier in der Heese viel tut“, sagt Kizilhan.

Die Ausstattung des Wohnparks orientiere sich an Neubauten in der Gegend, sei aber noch etwas exklusiver geplant, so Kizilhan. Die beiden fünfgeschossigen Wohnblöcke und die Tiefgarage mit 80 Parkplätzen werden barrierefrei über den Fahrstuhl zugänglich sein. Auf den Wohnungsplänen sind alle Fenster bodentief eingezeichnet. Die Fußbodenheizungen werden über eine Direktwärmepumpe versorgt. Diese Luftwärmepumpe mit Direktkondensation „kann im Sommer als Klima-Anlage und im Winter als Heizung genutzt werden“, erklärt Kizilhan. „Der komplette Strom wird von den Fotovoltaik-Anlagen auf den Dächern erzeugt und in Batterien in der Tiefgarage gespeichert.“ Angedacht ist, dass der Wohnpark vom Stromnetz unabhängig bleiben soll. Somit sollen die Nebenkosten niedriger ausfallen.

Da sich der Wohnpark direkt zwischen viel befahrenen Straßen befindet, soll das komplette Gelände eingefriedet werden. Dafür wird noch der Aushub gebraucht, der auf einer Fläche an der Nienburger Straße gelagert wird. Im Hof wird ein Spielplatz für die vielen Familien entstehen. „Wenn die Schallschutzmauern stehen, werden sie den Lärm schlucken“, sagt Kizilhan. Zudem sollen die Fenster eine Schallschutzklasse höher als normal haben.

In drei bis vier Monaten soll die erste Musterwohnung fertig sein. Bereits jetzt gebe es für die Eigentumswohnungen zwischen 10 und 15 konkrete Anfragen. Mitte 2019 sollen letzte Arbeiten am ersten Wohnblock abgeschlossen sein. Danach folgt der Bau des zweiten Wohnblocks, für den auch Mietwohnungen vorgesehen sind. „Anfang 2020 soll alles fertig sein“, sagt Bauleiter Kai Fock. „Wir sind im Zeitplan.“ Insgesamt werden hier rund 11 Millionen Euro investiert.

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