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Celle Ortsteile Haesler-Bauten: Celler CDU kritisiert SPD
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Haesler-Bauten: Celler CDU kritisiert SPD
17:59 06.04.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle

"Die Forderung der SPD, alle Bauten komme, was da wolle, sanieren zu müssen, mag vielleicht das politische Bauchgefühl der SPD befriedigen, hat aber mit verantwortungsvoller Politik für unsere Stadt nichts zu tun. Vor allem könnte diese Forderung letztlich sogar handfeste Nachteile für alle Mieter mit sich bringen", argumentiert CDU-Stadtverbandsvorsitzender Alexander Wille.

Angesichts der Schätzung von Fachleuten, dass die Sanierung 10 bis 12 Millionen Euro kosten dürfte, warnt die CDU davor, dem SPD-Vorschlag zu folgen, wonach die Stadt der städtischen Wohnungsbaugesellschaft bei dem Projekt unter die Arme greifen solle. "Die SPD scheint hier die Lage des städtischen Haushaltes inklusive des Haushaltsicherungskonzeptes völlig zu verdrängen oder nicht zu verstehen", meint Wille.

Der CDU-Vorsitzende sieht zudem Haeslers Idee für bezahlbares Wohnen durch die SPD in Frage gestellt: „Haesler selbst hatte die Lebensdauer seiner Bauten im Blumläger Feld Nord mit 50 Jahren geplant und entsprechend gebaut. Aktuell steht dort Wohnraum für eine Miete von rund 4,50 Euro pro Quadratmeter zur Verfügung. Nach einer Sanierung dürfte eine Miete nach Expertenschätzung bei gut 14,50 Euro liegen. Dieses Ergebnis dürfte gerade die SPD wohl kaum noch als 'demokratisch soziales Erbe' im Sinne Haeslers betrachten", nimmt Wille Bezug auf Äußerungen des SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Dietrich Burggraf.

Verkaufsflächen im Bereich Elektro und Drogerie erheblich erhöht und das am Celler Rat vorbei – das ist der Kern der Vorwürfe, die SPD-Ratsherr Jörg Rodenwaldt bei der Baugenehmigung für das Famila-Einkaufszentrum in Groß Hehlen gegenüber der Stadt erhebt. Der ehemalige Fraktionsvorsitzende der Sozialdemokraten im Celler Rat nimmt dabei ausgerechnet seinen Parteifreund Dirk-Ulrich Mende ins Visier, in dessen Amtszeit als Oberbürgermeister die Weichenstellungen für die Ansiedlung des "AllerCenters" gefallen sind. Schützenhilfe von seinen Ratskollegen erhält Rodenwaldt dabei kaum – selbst aus den Reihen seiner eigenen Partei nicht.

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