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Celle Ortsteile Hohe Infektionsgefahr: Celler Tierheim braucht neue Katzenquarantäne
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Hohe Infektionsgefahr: Celler Tierheim braucht neue Katzenquarantäne
12:56 27.11.2013
Von Christoph Zimmer
Krankheiten wie die Herpesinfektion, die Entzündungen der Augen und Maulhöhlen der Tiere hervorrufen, verbreiten sich in der gegenwärtigen Katzenquarantäne schnell. Quelle: Christoph Zimmer
Vorwerk

„Bei den vielen Tieren gibt es einen massiven Infektionsdruck“, sagt Heidemarie Peters, Vorsitzende des Tierschutzes Celle Stadt und Land. Gefährliche und häufig tödliche Krankheiten wie die Herpesinfektion, die Entzündungen der Augen und Maulhöhlen der Tiere hervorrufen, würden sich in der gegenwärtigen Katzenquarantäne schnell verbreiten. „Außerdem entstehen Kosten, die kaum noch zu bewältigen sind“, sagt Peters. Die intensive Betreuung der kleinen Patienten erfordert nicht nur viel Zeit. Sondern häufig auch eine tierärztliche Untersuchung. Auch die vermittelten Katzen müssen oftmals noch tierärztlich behandelt werden – auf Kosten des Tierheims. „Das können wir auf Dauer nicht finanzieren.“

Deshalb braucht das Tierheim eine neue Station für die Katzen, in der die Tiere getrennt voneinander die ersten beiden Wochen nach ihrer Einlieferung verbringen können. Die aktuelle Katzenquarantäne biete nicht genug Platz. „Da können wir die Tiere nicht vor ansteckenden Krankheiten schützen.“ Die neue Station soll auf dem ehemaligen Pudelplatz entstehen und etwa 250.000 Euro kosten. Bis zu 80 Katzen sollen dort versorgt werden. Der Landkreis Celle hat sich bereits bereit erklärt, einen Teil der Kosten zu übernehmen. Der Rest muss durch Spenden finanziert werden. Ein Spendenkonto wurde vom Tierschutz Celle eingerichtet. Kontonummer 91363820, Bankleitzahl 25750001, Sparkasse Celle, Betreff Katzenquarantäne.