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Celle Ortsteile Insektenhotel öffnet in bester Lage
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Insektenhotel öffnet in bester Lage
14:29 29.06.2017
Von Christian Link
Die Baumeister der BBS II und ihre Lehrer (von links) vor dem neuen Insektenhotel am Stadtfriedhof: Tareq Alkhalaf, Simon Wall Alpers, Florian Hoff, Manuel Albs, Thomas von Rekowski, Pascal Claeßen und Marvin Weitner – auch an der Ecke Fuchsberg/Fichtenweg wurde ein Insektenhotel gebaut (kleines Foto). Die farbenfrohe Gestaltung übernahm die Kunst-AG der Grundschule Wietzenbruch. Quelle: Christian Link
Celle

„Für uns ist das eine schöne Sache und eine Aufwertung der Fläche“, sagt Markus Poensgen vom städtischen Grünbetrieb. Die Verwaltung stellt dem Nabu das Grundstück kostenlos zur Verfügung, das als Teil der offenen Sichtachse für den Stadtfriedhof ohnehin nicht bebaut werden darf. Dafür will die Stadt langfristig aber auch mit der Pflege nichts mehr zu tun haben. Die Pflanzung der Wildblumen will das Grünflächenamt aber vorbereiten. „Das werden wir kurzfristig machen“, sagt Poensgen. Damit sich auch die Stadtteilbewohner an der Wiese erfreuen können, kündigte der Ortsrat an, hier eine Sitzbank aufstellen zu wollen.

„So ein großes Projekt haben wir noch nicht gewuppt“, sagte Eleonore Canamares Romay von der Celler Nabu-Ortsgruppe bei der feierlichen Eröffnung. Ein ganzes Jahr hätten die Vorbereitungen für Insektenhotel und Wildblumenwiese gedauert. „Was hier entsteht, ist ganz wichtig für die Natur, die Umwelt und die Nachhaltigkeit“, sagte die Umweltschützerin und kündigte an: „Wir werden auch die Kinder der Hehlentorschule in das Projekt einbinden und mit ihnen das Material für das Insektenhotel im Wald sammeln.“

Für den Aufbau des Insektenhotels waren die angehenden Holztechniker der Axel-Bruns-Schule (BBS 2) zuständig, die im Gegenzug eine 500-Euro-Spende für Fortbestand und Ausstattung ihrer Werkstatt vom Nabu erhielt. „Es ist gut geworden und hat viel Spaß gemacht. Außerdem sind wir mal ein bisschen rausgekommen“, freute sich Berufsschüler Tareq Alkhalif. Auch Lehrer Thomas von Rekowski begrüßte die Abwechslung für seine Schüler: „Es ist schön, dass sie nicht nur kleinteilig an der Hobelbank arbeiten, sondern auch mal richtig was in der Hand haben und ein bisschen Theorie in der Praxis umsetzen können.“