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Celle Ortsteile Jugendhilfe: Celler SPD sieht sich bestätigt
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Jugendhilfe: Celler SPD sieht sich bestätigt
17:35 27.10.2017
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Michael Schäfer
Celle

Fachdienstleiter Georg Schäfer hatte eingangs der Sitzung den neuesten Jugendhilfereport vorgestellt. Ein Punkt: das Sozialraumbudget, mit dem die Stadt die Arbeit der Jugendhilfe direkt vor Ort in die Stadtteile trägt. Schäfer stellte unter anderem fest, dass im Gegensatz zu anderen Posten die Ausgaben des Sozialraumbudgets in den vergangenen Jahren nur um 11 Prozent gestiegen seien. "Das ist weniger als die Preissteigerungsrate."

Die Sozialdemokraten nahmen diese Steilvorlage dankbar an. Christoph Engelen stellte fest, dass die Jugendhilfe "gut aufgestellt" sei und "erfolgreich" arbeite. Und Inga Marks (SPD) ergänzte: "Die Jugendhilfe an den Landkreis abzugeben, nur um des Geldes Willen, da müssen wir höllisch aufpassen. Wir haben jetzt mit Zahlen unterlegt, dass das alles Hand und Fuß hat."

Als es kurz darauf darum ging, die Fortführung des Stadtteilmanagements in der Heese (dieses ist Teil des Sozialraumbudgets) und der halben Stelle der Quartiersmanagerin Monika Rietze bis März 2019 zu beschließen, wollte die SPD gleich einmal Pflöcke einschlagen. Den Sozialdemokraten gelang es, eine Mehrheit hinter sich zu bringen: Die Befristung wurde aufgehoben. Der Beschluss muss allerdings noch durch den Verwaltungsausschuss bestätigt werden.

Zum Schluss der Sitzung wurde dann noch einmal deutlich, dass den Befürwortern einer Abgabe der Jugendhilfe an den Landkreis ein hefiger Gegenwind entgegenwehen dürfte. Vertreter von sozialen Einrichtungen der Neustadt/Heese übergaben an Engelen eine Petition, in der sie sich für den Fortbestand des Stadtteilbüros "Mittendrin" aussprechen. Derzeit werden dafür Unterschriften gesammelt.