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Celle Ortsteile Kapelle: Unstimmigkeiten über Barrierefreiheit
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Kapelle: Unstimmigkeiten über Barrierefreiheit
18:21 03.04.2018
Von Gunther Meinrenken
Der Eingang zur Kapelle auf dem Stadtfriedhof ist zwar nicht behindertengerecht, aber es gibt für Trauerfeiern mobile Rampen. Quelle: David Borghoff
Celle

"Mehrere Besucher von Trauergottesdiensten und -feiern beklagten in der Vergangenheit die Zuwegung zur Kapelle, deren Höhenunterschied insbesondere für Rollstuhlfahrer und auf Rollatoren angewiesene Gäste ein schwer zu überwindendes Hindernis darstellt", heißt es in dem von Gevers und Schiano unterzeichneten Antrag. Die vorhandene Rampe für Sargträger und Wagen stelle keine Alternative dar, da sie zu steil sei, finden die Ratsmitglieder.

Svend-Jörk Sobolewski, Vorsitzender von Feuerbestattungen Celle, wundert sich über die Äußerungen aus Reihen der CDU. "Wir haben für alle Zugänge mobile Rampen. Die Bestatter wissen das alle und holen die bei Trauerfeiern und Bestattungen raus", sagt Sobolewski. Beschwerden seien an ihn oder an Mitarbeiter bisher noch nicht herangetragen worden.

Mit Sorge betrachten Geschäftsleute und Innenstadtakteure die neue Konkurrenz auf der grünen Wiese, die ihnen mit Eröffnung des Famila "AllerCenters" in Groß Hehlen erwachsen wird. In der Amtszeit von Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende (SPD) hatte die Verwaltung Fakten geschaffen und im Jahr der Oberbürgermeisterwahl 2016 bei bestimmten Sortimenten größere Verkaufsflächen genehmigt, als im vom Celler Rat genehmigten Bebauungsplan (B-Plan) festgelegt worden waren. "Bei Famila entsteht jetzt ein Fachmarktzentrum. Also genau das, was wir nie wollten", sagt Günter Stachetzki, Vorsitzender des Celler Kreisverbands des Handelsverbands Harz-Heide.

Gunther Meinrenken 04.04.2018

Erneut können sich Celler Schüler über gebrauchte Laptops, Drucker und PCs von Veolia Water Technologies freuen. Bereits seit 2010 gehen unter der Betreuung von Herbert Schütze Computer an Grundschulen in und um Celle. Als ehrenamtlicher Betreuer verschiedenster naturwissenschaftlicher Kurse an unterschiedlichen Schulen, kümmert er sich darum, die nötige Ausstattung für die Schulen zu besorgen.

Dagny Siebke 03.04.2018

"Mit einem blauen Auge davongekommen." So bewertete der FDP-Landtagsabgeordnete Jörg Bode die jüngste Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zur Ostumgehung. Die Leipziger Richter hatten die Revisionsnichtzulassungsbeschwerden von Gegnern und Planern des Projekts abgewiesen. Auch wenn dies noch weitere Monate dauern dürfte, meinte Bode, dass nun dringend der geforderte Fledermausschutz über ein verkürztes Planungsergänzungsverfahren eingearbeitet werden müsse und warf dem Land vor, das zeitliche Desaster mit verantwortet zu haben.

Gunther Meinrenken 02.04.2018