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Celle Ortsteile Klimaschutz mit Luft nach oben
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Klimaschutz mit Luft nach oben
04:06 13.02.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Das größte Vorhaben aus der Förderperiode des vergangenen Jahres ist eine neu installierte Holzpelletheizung, die die Wohnungsbaugenossenhaft Südheide eG in ihre Siedlung rund um die Straße "Im Rautenkranz" eingebaut hat. "Im Vergleich zur alten Anlage werden künftig 351 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart", erklärt Thage Jensen, Bauingenieur bei der Südheide eG. Versorgt werden mit dem Blockheizkraftwerk auf Basis nachwachsender Rohstoffe 95 Wohneinheiten im Prinzengarten, Otto-Palm-Straße, Halkettstraße und eben Im Rautenkranz. "Wir haben 250.000 Euro investiert, 10.000 Euro haben wir als Zuschuss aus dem Klimaschutzfonds erhalten", so Jensen.

Für Volker Krüger von der Geschäftsstelle Klimaschutz bei der Stadt Celle zeigt das Projekt der Südheide eG damit den Nutzen des Klimaschutzfonds für die heimische Wirtschaft. "Den vergebenen Fördermitteln von insgesamt 225.000 Euro stehen realisierte und noch geplante Investitionen von 2,78 Millionen Euro gegenüber. Das zeigt auch die weiterhin positive, wirtschaftsfördernde Bedeutung des Klimaschutzfonds. Insbesondere weil vor allem regionale Firmen wie Handwerker, lokale Baumärkte und Bohrfirmen profitieren."

Und auch die Umweltbilanz kann sich sehen lassen. Insgesamt werden durch die bezuschussten Vorhaben 480 Tonnen CO2 vermieden. Neben der Holzpelletanlage wird dies unter anderem erreicht durch einzelne Erdwärmeprojekte in der Altstadt, ein Geothermievorhaben, bei dem künftig 36 Wohneinheiten versorgt werden sollen und neun bewilligte Anträge zur Photovoltaik. Überhaupt: "Bei Erdwärme verzeichnen wir mit insgesamt elf Vorhaben einen deutlichen Anstieg", so Krüger.

Bei den Anträgen haben die Celler allerdings noch Luft nach oben. In den Vorjahren wurden im Durchschnitt 96 Anträge gestellt, also neun mehr als 2017. "Wir verzeichnen allerdings jetzt schon ein reges Interesse an Mitteln aus dem Klimaschutzfonds. Es sieht dieses Jahr sehr lebhaft aus", stellt Krüger fest.

Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt unter dem Suchbegriff Klimaschutzfonds. Die Antragsfrist für die laufende Förderperiode endet am 31. Mai.

Die Bilanz des Klimaschutzfonds ist Gegenstand der Beratungen bei der nächsten Sitzung des Umwelt- und Verkehrsausschusses am Donnerstag, 15. Februar, 17 Uhr, Alte Exerzierhalle. Außerdem berät die Politik über Änderungen bei den Straßenausbaubeiträgen. In Winsen waren diese jüngst abgeschafft worden, Straßensanierungen werden dort künftig über die Grundsteuer B finanziert.

Dirk Gerlach ist in Celle als Politiker bekannt. Der 55-jährige, gebürtige Kölner sitzt für „Die Partei“ im Celler Stadtrat. Nun hat er seinen ersten Roman veröffentlicht. „Dachbodenpiraten“ erzählt aus dem Jahr 1993 eine turbulente und unterhaltsame Liebesgeschichte aus dem Handwerkermilieu auf dem Dachboden eines Mehrfamilienhauses in Hannover-Linden.

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