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Celle Ortsteile Krankenschwester aus Berufung
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Krankenschwester aus Berufung
17:54 11.05.2018
Von Audrey-Lynn Struck
Quelle: Audrey-Lynn Struck
Celle

In den vergangenen Jahren hat sich viel in dem Beruf der Krankenschwester bewegt. Ein Wendepunkt war 2004 die Änderung der Berufsbezeichnung. "Plötzlich war man keine Krankenschwester mehr, sondern Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Bezeichnung hat sich geändert, weil sich auch der Schwerpunkt der Krankenpflege verrückt hat", so Wichmann.

Die 57-Jährige wurde damals bei ihrer Ausbildung noch darauf geschult, dass der kranke Patient in die Klinik kommt, um später wieder gesund nach Hause zu gehen. Sich lediglich um die momentane Beschwerde zu kümmern, sei jedoch oft zu kurz gedacht. "Es ist auch wichtig, dass der Patient nicht eine nächste Erkrankung bekommt und man dahingehend ebenfalls Hilfestellung gibt", sagt Wichmann.

Bei der Behandlung arbeiten die Gesundheits- und Krankenpfleger auch eng mit anderen Berufsgruppen wie Logopäden, Physio- oder Ergotherapeuten zusammen. "Unsere enge Zusammenarbeit mit Therapeuten hat mich anfangs schon überrascht. Der Patient bekommt vielmehr eine Komplexbehandlung", sagt die 23-jährige Sophia Naaß, die im AKH gerade ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin macht. Anderen zu helfen, die Vielseitigkeit der Tätigkeiten und dass jeder Tag mit den Patienten Überraschungen bereit halte, machen für Naaß die Liebe zu ihrem Beruf aus.

"Eine Kollegin hat mir mal erzählt, dass Krankenschwestern zu den zufriedensten Berufsgruppen gehören", ergänzt Wichmann. Bei ihrer Arbeit auf der Neurologischen Station kümmert sie sich um Patienten, die einen Schlaganfall oder Blutungen hatten. "Wenn man sieht, wie es dem Patienten immer besser geht, er erst nichts essen konnte und dann vom Wackelpudding zum Brei kommt und er irgendwann schon kleine Stückchen essen kann - das sind für uns totale Erfolgserlebnisse", sagt die Garßenerin.

Weniger erfreulich ist hingegen die aktuelle Situation der Pflege in der Politik. "Die Diskussionen sind auch gut und richtig. Aber dadurch, dass in der Öffentlichkeit so viel gejammert wird, entsteht vielleicht der Eindruck, dass auch der Beruf Krankenschwester Mist ist", sorgt sich die 57-Jährige. Nicht nur wegen der Finanzierung und des momentanen Personalmangels brauche die Pflege schnellstmöglich die Unterstützung der Politik. "Unser Beruf wird sonst noch irgendwann durch die vielen Diskussionen kaputtgeredet. Und es geht hier ja nicht nur um uns Angestellte, sondern auch um die Kranken", kritisiert Wichmann und fügt hinzu: "Die Politiker haben da ganz klar einen Versorgungsauftrag."

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