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Celle Ortsteile Linke/BSG nehmen Celler Kreisel aufs Korn
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Linke/BSG nehmen Celler Kreisel aufs Korn
00:44 17.02.2018
Von Gunther Meinrenken
Mit den abgesperrten und abgefrästen Überwegen am Kreisel Hafenstraße beschäftigt sich eine Anfrage von Linke/BSG an die Stadt. Quelle: Gunther Meinrenken
Celle

Wie lange soll diese Ausnahmesituation dauern? Wie hoch sind die Kosten für die Sperrung? Ist es der Verwaltung bewusst, dass Fahrradfahrer aktuell nur mit erheblichen Umwegen verkehrsgerecht von der Mühlenstraße in die Hafenstraße gelangen können? Und wie verträgt sich diese Situation mit dem Ziel, Celle fahrradgerechter zu gestalten? Das sind nur ein paar der Fragen, die Uca und Müller unter den Nägeln brennen. Außerdem möchten die beiden Ratsmitglieder wissen, ob die aktuellen Sperrungen mit dem niedersächsischen Verkehrsministerium abgestimmt worden seien.

Besonders im Fokus von Uca und Müller steht aber die nun weggefallene Barrierefreiheit des Kreisels. Sie wollen daher gerne wissen, auf welcher Rechtsgrundlage Barrieren, sprich die Zäune, auf "barrierefrei ausgebauten Überquerungsstellen" errichtet worden sind. Für Uca und Müller ein Unding: "Die aktuelle Sperrung durch fest installierte Metallzäune der barrierefrei ausgebauten Überquerungsstellen widerspricht den Richtlinien zur barrierefreien Gestaltung baulicher Anlagen des öffentlichen Verkehrsraums."

Regisseur Philipp Hartmann präsentierte am Dienstagabend seinen Film „66 Kinos“ im Celler „Achteinhalb“. Es ist seine „Liebeserklärung an den immer noch schönsten Ort für Filme“. Sogar Romy Schneider machte Station in einem der besuchten Kleinode.

16.02.2018

Bei Nacht sind alle Zebrastreifen grau, genauer gesagt schwarz-grau. Das gilt zumindest für den umstrittenen Kreisel an der Hafenstraße. Die Stadtverwaltung hat die Markierungen für die seit Monaten und neuerdings mit Stahlzäunen abgesperrten Fußgängerüberwege wegfräsen lassen. Die Vertiefungen, in denen zuvor die weißen Streifen eingelassen waren, sind mit schwarzem Asphalt ausgefüllt worden, mit dem Nebeneffekt, dass immer noch ein Zebrastreifen zu erkennen ist, nur eben nicht schwarz-weiß, sondern schwarz-grau. -

Gunther Meinrenken 15.02.2018

Irritiert hat man im Neuen Rathaus und bei den Investoren für die Wohnbebauung auf der Allerinsel reagiert, als der Verein Geoenergy jüngst die Machbarkeitsstudie zur geothermischen Wärmeversorgung der geplanten Wohnanlagen vorgestellt hat. Ergebnis: Geothermie wäre zwar teurer, aber machbar und würde vor allem im Vergleich zu einem Blockheizkraftwerk 250 Tonnen CO2 im Jahr einsparen, warb Geoenergy-Vorstandsmitglied Wolfgang Genannt für die Erdwärmelösung. Jetzt stellt sich heraus: Die Investoren Hofschröer und Primus Development haben der Stadt bereits Anfang November mitgeteilt, dass sie eine Nahwärmelösung mit einem Blockheizkraftwerk bevorzugen.

14.02.2018