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Celle Ortsteile Mauern schützen vor Aller-Fluten
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Mauern schützen vor Aller-Fluten
11:16 13.05.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Gunther Meinrenken
Celle

Zum Einsatz kommen aktuell vor allem Hochwasserschutzmauern. Auf einer Länge von etwa 600 Metern werden diese etwa von Höhe Amtsgericht bis hinter den Zusammenfluss von Mühlenaller und Aller errichtet. Am Ende der Speicherstraße kann man derzeit schon erahnen, wie es später einmal aussehen wird.

„Ein Teil der Mauer ist bereits betoniert, ein Teil ist schon eingeschalt und der Rest wird gerade mit den Flechtarbeiten der eisernen Bewehrung vorbereitet. Oben drauf kommt noch ein Mauerkopf. Zur Wasserseite hin wird alles verklinkert", erzählt Krüger. Ragt die Mauer derzeit von Landseite etwa noch drei Meter in die Höhe, so wird dies am Ende nicht mehr der Fall sein. "Wir füllen den Zwischenraum zu den Grundstücken wieder auf. Von der Mauer wird dann nur noch etwa ein Meter zu sehen sein", so der Hochwasserexperte.

Ein paar Meter weiter am Ufer der Mühlenaller ragen so genannte Anker schräg aus dem Erdreich bis zu den Spundwänden. "Die Anker haben wir teilweise bis zu 20 Meter weit in den Boden gebohrt. Sie werden später mit einem Kopf in die Schutzmauer integriert. Dadurch wird verhindert, dass durch das Gewicht der nahe gelegenen Gebäude die Mauer in Richtung Wasser gedrückt wird", erklärt Krüger.

Während am Amtsgericht ein Bagger die Böschung "profiliert", schweißt ein Bauarbeiter Spundwände zusammen, direkt neben dem geplanten Pumpwerk, dessen Grundriss durch die gesetzten Spundwände bereits zu erkennen ist. „Dieses Pumpwerk ist enorm wichtig. Wenn es hier zum Rückstau kommt, wird das Wasser über drei Pumpen, von denen zwei im Einsatz sind, in die Aller geleitet. Jede mit einer Leistung von 350 Litern in der Sekunde", sagt der zuständige Fachbereichsleiter Jens Hanssen. Wenn es eng werde oder ein Gerät ausfalle, könne die dritte Pumpe dazu geschaltet werden. "2002 hatten wir schon einmal einen solchen Rückstau, der dazu geführt hat, dass der Schlosspark überflutet war", erinnert sich Hanssen.

Als nächstes wäre dann der Abschnitt Fritzenwiese bis Pfennigbrücke an der Reihe. Derzeit bereitet die Stadt das Planfeststellungsverfahren vor. Wenn es glatt laufe, könne es 2020 losgehen. "Das ist ein kniffliger Bereich. Hier kommen nicht nur technische Anlagen wie mobile oder feste Schutzmauern zum Einsatz, sondern wir wollen auch an den Grundstücken etwas abknabbern, sprich abgraben", sagt Hanssen. Dazu müssten mit den Eigentümern Gespräche geführt werden. Ein lückenloser Schutz sei von großer Bedeutung: „Wenn die Aller hier über die Ufer tritt, läuft es in die Gassen der tiefer liegenden Altstadt", so Hanssen.

"Es gibt den Job und es gibt die Berufung – und bei mir fällt beides zusammen", sagt die ausgebildete Krankenschwester Marion Wichmann. Seit 1994 arbeitet die Garßenerin im Allgemeinen Krankenhaus Celle (AKH) und kämpft auch außerhalb des Behandlungszimmers für mehr Wertschätzung der Pflegeberufe. -

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