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Celle Ortsteile Mehr ausländische Gäste bei "Celle Drilling"
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Mehr ausländische Gäste bei "Celle Drilling"
17:57 11.09.2017
Von Gunther Meinrenken
Die Macher der "Celle Drilling" (von links): Joachim Oppelt (Celler Bohrsimulator), Wolfgang Genannt (GeoEnergy), Anne Bartetzko (Baker Hughes, Thor Növig (GeoEnergy), Georg-Peter Ostermeyer (TU Braunschweig) und Rainer Krispin (GeoEnergy). Quelle: Oliver Knoblich
Celle

Wolfgang Genannt von GeoEnergy Celle, das die "Celle Drilling" organisiert, bestätigt, dass sich die Konferenz und der Bohrsimulator gegenseitig befruchten. "Viele Gäste haben großes Interesse an einem Besuch des Drilling Simulators. Die Möglichkeiten, die er mit der Kombination von Software und Hardware bietet, sind einmalig", sagt Genannt. So gebe es eine starke Fraktion von norwegischen Experten, die nach Aussage von Oppelt zur "Celle Drilling" gekommen sei, weil sie über Kontakte zum Bohrsimulator auf die Konferenz aufmerksam gemacht worden seien.

Überhaupt: Die "Celle Drilling" bekommt zwar auch die Auswirkungen der schon seit ein paar Jahren andauernden Krise der Bohrindustrie zu spüren – die Besucherzahl hat sich nach einem anfänglichen Hoch von 350 Personen mittlerweile auf 230 aus 17 Nationen eingependelt – doch "die Konferenz hat sich längst als feste Größe im Terminplan der Branche etabliert", stellt Genannt fest. Und der Anteil ausländischer Gäste nimmt dabei konstant zu. Erstmals machen sie mehr als 50 Prozent der Kongressteilnehmer aus. "Neben den Niederlanden stellt Norwegen die größte Beteiligung an der Konferenz, gefolgt von den USA", so der bei GeoEnergy für Öffentlichkeitsarbeit zuständige Rainer Krispin.

Und das komme der Celler Bohrindustrie zugute, sind sich Genannt und Krispin sicher. "Als internationaler Branchentreff bietet die Celle Drilling beste Voraussetzungen, um internationale Beziehungen der hiesigen Serviceindustrie weiter auszubauen, geknüpfte Beziehungen zu intensivieren und neue Geschäftskontakte für die Mitglieder von GeoEnergy Celle anzubahnen", meint Genannt. Insgesamt führe dies dazu, dass „zum Nutzen des Wirtschaftsstandortes Celle Stadt und Region weiter als international anerkanntes Zentrum innovativer Bohrtechnologie gefestigt" würden.

Denn, so Krispin: "Die wirtschaftliche Lage ist zwar angespannt, bei der technologischen Entwicklung geht es aber weiter bergauf. Das wollen wir auch mit dem Titel, unter dem die Tagung steht, verdeutlichen: Aufbruch zur Wiederbelebung." Insgesamt, so Krispin, würden bei der Konferenz in zwei Tagen 36 Fachvorträge gehalten, außerdem gebe es drei Impulsreferate mit anschließender Diskussion.