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Celle Ortsteile Pestalozzischule Celle entlässt 45 Absolventen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Pestalozzischule Celle entlässt 45 Absolventen
13:44 28.06.2018
Die Jahrgangsbesten der Pestalozzischule, Silvia Edyta Keil (links) und Maria Laureen Witer, zusammen mit Schulleiter Arne Eichler. Quelle: David Borghoff
Celle

Viele der 45 Abschlussschüler hatten sich entsprechend elegant gekleidet, als sie sich vormittags am vergangenen Freitag ihren Weg durch die, mit Luftballons und Sternen geschmückte Turnhalle zu ihren Plätzen bahnten.

Allgemein war die Veranstaltung, dank der zahlreich erschienen Freunde, Eltern und Verwandten der Schüler bis auf den letzten Platz gefüllt. Sämtliche Redner und Akteure mussten auf dem Weg zum Mikrofon spürbar Mut aufbringen. Den fanden die jungen Musiker der Rockband unter der Leitung von Carsten Eitmann und der Band von Valto Nuggis jedoch erstaunlich schnell.

Gemäß dem Motto der Verabschiedung, beleuchteten Schulleiter Arne Eichler und einer der beiden Klassenlehrer der zehnten Klassen in ihren Reden die Entwicklung ihrer ehemaligen Schüler, erinnerten an deren Glanzmomente und ehrten Einzelne für besondere Leistungen.

Silvia und Maria, zwei Schülerinnen der zehnten Klasse, übernahmen die Initiative und bedankten sich bei ihren Lehrern für die gemeinsame Zeit. Im Anschluss genossen die übrigen Schüler mehr oder weniger freiwillig ihren Anteil vom Rampenlicht bei der Zeugnisvergabe. Allen Anwesenden kroch sowohl bei dem Cup-Song der zehnten Klassen, als auch bei der Performance von Saina und der Rockband eine Gänsehaut über den Rücken.

Beim gemeinsamen Catering in der Schule wurde Abschied gefeiert und gemeinsame Besuche ausgemacht. So mancher zukünftiger Star aus der achten Klasse hat vermutlich während der Veranstaltung von seinem großen Durchbruch in ein oder zwei Jahren geträumt. Entlassen wurden aus dem neunten Jahrgang 35 Schüler mit dem Förderschulabschluss und aus dem zehnten Jahrgang 21 Schüler mit dem Hauptschulabschluss.

Von cz

Alles andere als rosig sah die Zukunft von Arne Pauluth noch vor ein paar Jahren aus. Der heute 21-Jährige hat sich an seiner damaligen Schule nicht mehr wohlgefühlt, wurde "falsch verstanden." Pauluth schwänzte, schaffte in der Realschule die 9. Klasse nicht, brach die Schule ab, ohne Abschluss. Auch an einer BBS klappte es nicht mehr, familiäre Probleme kamen hinzu. "Zur Schule zu gehen, war nicht mehr möglich", erzählt der Celler, der dann von dem Projekt "Pace" hörte, bei dem Jugendliche mit schwierigen Lebensumständen ihren Schulabschluss nachmachen können.

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