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Celle Ortsteile Pfingstsingen stößt wieder auf große Resonanz
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Pfingstsingen stößt wieder auf große Resonanz
15:00 13.06.2011
Von Oliver Gatz
Fünf Chöre und Gesangvereine kamen unter freiem Himmel vor der Waldgaststätte Alter Kanal zusammen. Quelle: Peter Müller
Wietzenbruch

Fünf Chöre und Gesangvereine kamen unter freiem Himmel zusammen. Der gastgebende Chor, Cellensia, eröffnete das Fest gemeinsam mit dem Männerchor Liederkranz Fuhrberg. „Gebet um des heiligen Geistes Beistand“ war eine Weise, bei der jede Stimmgruppe ihr eigenes „Solo“ hatte. „Der Lindenbaum“ wurde von Cellensia allein vorgetragen, mit einer besonderen Dynamik und vielen Stimmungswechseln.

Um 9 Uhr hatte man begonnen. Das war vergleichsweise spät, so Laudator Eginhard Knura; denn in den ersten 40 Jahren habe man sich bereits um 6 Uhr in der Früh getroffen. Moderator Hans Henkel hatte gute Tipps parat: „Alt werden ist Sauerstoffmangel in den Zellen“, sagte er. Wer singe, lebe lange.

Es folgte der Gemischte Chor Lachendorf, der sich mit „Kumba yah“ sehr modern präsentierte und mit „Im Frühtau zu Berg“ eine hübsche mehrstimmige Version zum Besten gab. Der Männerchor Kirchhorst war mit seinen Weisen ausgesprochen präsent. Mit der „Festlichen Hymne“ erhellte der von Anne Drechsel geleitete Verein den ganzen Platz. Bei „Blankenstein Husar“ sprang der Funke endgültig auf alle Besucher über.

Der Gesangverein „Freiheit“ Hambühren kam jugendlich beschwingt mit „Hab mein Wage voll gelade“ und sehr bewegt mit „Über den Wolken“. Naum Nusbaum, der drei der Chöre leitet und auch die Gesamtleitung des Pfingstsingens hatte, ging durchweg verzugslos zum jeweils folgenden Titel über.

Langeweile kam nie auf. Mit „Traube in die Tonne“ gab der Männerchor Cellensia mit Katja Levtschenko am Klavier einen kraftvollen Abschluss der einzelnen Konzertblöcke. Es war ein rundes Fest, das mit einem von allen Chören gemeinsam gesungenen „Dona nobis pacem“ endete.