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Celle Ortsteile Pohndorf weiter Bürgermeister der Samtgemeinde Flotwedel
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Pohndorf weiter Bürgermeister der Samtgemeinde Flotwedel
23:02 25.05.2014
Helfried H. Pohndorf freut sich mit Anhängern über das Wahlergebnis in der Samtgemeinde Flotwedel, das er auf seinem Tablet-PC zeigt. Quelle: Tore Harmening
Wienhausen

Als der erste Wahlbezirk in der Samtgemeinde Flotwedel zur Bürgermeisterwahl gestern ausgezählt war, lagen die Stimmbalken von Amtsinhaber Helfried H. Pohndorf (Einzelbewerber) und Thorsten Müller (Grüne) noch fast gleichauf. Das war im Stimmbezirk Wiedenrode/Langlingen, in dem der Herausforderer sogar zwei Stimmen mehr als der Amtsinhaber holte.

Doch dann drehte sich das Blatt sehr schnell und Pohndorf setzte sich deutlich ab. Am Ende holte er 69,1 Prozent der Stimmen, Müller kam auf 30,9 Prozent. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe auch damit gerechnet”, sagt Pohndorf, der die Entwicklungen nach 18 Uhr am Tablet-Computer bei sich Zuhause im Garten verfolgte, wohin er einige Unterstützer zu einer kleinen Wahlparty eingeladen hatte. Mit dem schlechten Abschneiden in Wiedenrode hatte er gerechnet. „Dort sind aus meiner Sicht Ängste beim Thema Windkraft geschürt worden”, so Pohndorf. Er betonte, dass er weiter gesprächsbereit bleibe und die Pläne noch veränderbar seien.

Sein Herausforderer Thorsten Müller war nicht unzufrieden mit seinem Ergebnis von über 30 Prozent. „Ich war in dieser Wahl der Außenseiter und deshalb sind 30,9 Prozent gar nicht so schlecht, auch wenn man sich natürlich immer mehr wünschen kann”, so Müller gestern. Er gratulierte Pohndorf zum Sieg und wünschte ihm viel Glück für die kommenden Aufgaben.

Er selbst kündigte an, dass er die Arbeit des alten und neuen Bürgermeisters im Samtgemeinderat weiter kritisch begleiten werde. Zudem sei der Wahlkampf auch so ein Erfolg, weil er seine Themen wie Windkraft, Mastställe und auch Bürgerbeteiligung sowie Finanzen nach vorne bringen konnte. „Dies ist auch eine Steilvorlage für die zukünftige Arbeit im Rat”, so Müller.

In einem waren sich gestern beide Kandidaten einig. Es war ein fairer Wahlkampf, in dem die Sachargumente im Vordergrund gestanden haben. Dazu konnten sich dann beide beglückwünschen.

Tore Harmening

Von Tore Harmening