Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Ortsteile Querungshilfe in Lachtehausen soll kommen
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Querungshilfe in Lachtehausen soll kommen
18:54 07.06.2016
Von Michael Ende
Im Bereich der Bushaltestelle am Wohngebiet Schwalbenberg soll künftig eine Querungshilfe besonders Schulkindern sicher über die Wittinger Straße helfen. Quelle: Benjamin Westhoff
Lachtehausen

„Dem Wunsch der Anlieger nach Einrichtung eines Fußgängerüberweges zur Erhöhung der Verkehrssicherheit konnte und kann nicht entsprochen werden, da hier die nach StVO erforderlichen Fußgängerquerungszahlen nicht erreicht werden“, erläuterte jetzt Stadtbaurat Ulrich Kinder im städtischen Umweltausschuss. Gleichwohl gebe es an dieser Stelle einen Querungsbedarf, da der vorhandene südliche Gehweg der Wittinger Straße im Bereich der östlichen Einmündung der Straße „Am Immenhof“ ende und die im Bereich der westlichen Einmündung der Straße „Am Immenhof“ beidseitig der Wittinger Straße angeordneten Bushaltestellen nur durch Fahrbahnquerungen der Fußgänger erreichbar seien: „Die örtlichen Voraussetzungen zur Einrichtung einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel liegen im Bereich zwischen den beiden Einmündungen vor – insofern ist eine Realisierung im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für 2017 vorgesehen.“

Zufrieden über das Einlenken der Verwaltung zeigt sich Katja Hufschmidt-Bergmann (SPD). Anregungen von Eltern aus dem Neubaugebiet wurden vor drei Jahren an Hufschmidt-Bergmann als Ortsbürgermeisterin im Hehlentor herangetragen: „Die Kinder dort besuchen die Hehlentorschule und müssen die Wittingerstraße überqueren, um die Bushaltestelle zu erreichen oder mit dem Fahrrad auf die gegenüberliegende Seite zu gelangen.“

Die SPD-Ortsratsmitglieder Wolfgang Maurer und Jürgen Nolte hatten die Sorgen ernst genommen und einen entsprechenden Antrag auf Einrichtung eines Fußgängerüberwegs gestellt, der auch im September 2013 einstimmig vom Ortsrat angenommen wurde.Maurer weiß, dass im Mai 2014 noch die Notwendigkeit eines Zebrastreifens gesehen wurde, die Realisierung jedoch auf sich warten ließ und wiederholt aus finanziellen Gründen verschoben wurde: „Im November 2015 meinte dann die Verkehrssicherheitskommission , dass der Fußgängerüberweg nicht notwendig sei, da nach Auffassung der Kommission die notwendigen Querungszahlen erreicht werden.“

Mit dem nun erzielten Kompromiss könne man zufrieden sein, kommentiert Hufschmidt-Bergmann die Mitteilung der Verwaltung: „Eine Überquerungshilfe statt eines Fußgängerüberweges kann die Verkehrssicherheit an der Stelle erhöhen.“