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Celle Ortsteile Realschule streckt Fühler nach Europa aus
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Realschule streckt Fühler nach Europa aus
14:51 16.12.2011
Die Realschule Westercelle ist seit diesem Jahr Comenius-Schule. Von links: Schulleiter Ulf Kr¸ger mit den Projektleiterinnen Anne J‰ger und Sabine Carlow-Meyer. Quelle: Gert Neumann
Westercelle

Children of Europe – So Different und Yet so Similar“ (Kinder aus Europa – so verschieden und doch so ähnlich“): Unter diesem Arbeitstitel haben sich Lehrkräfte und Schüler aus vier Ländern in einem Projekt zusammengefunden, in dem ausschließlich englisch gesprochen wird. Es geht um persönliche Kontakte durch Besuche der Partnerländer, aber auch um die Kommunikation über Telefon und Internet.

Ein erstes Treffen von Achtklässlern aus allen vier Schulen hat bereits in Polen stattgefunden. Von Celle nach Berlin (mit der Bahn), weiter nach Krakau (im Flugzeug) und zu Fuß in die City zum Hotel waren die 14-jährigen Nora, Marvin, Ricarda-Kim, Michelle, Jan, Jonas und Leon und ihre Projektleiterinnen Sabine Carlow-Meyer und Anne Jäger in Polen eingetroffen. Die Stadt mit dem größten Marktplatz Europas und ihren alten Gebäuden hat in abendlicher Beleuchtung mächtig Eindruck hinterlassen. Am nächsten Tag ging es weiter nach Tschenstochau, wo alle Celler für den Rest der Woche in Gastfamilien aufgenommen wurden.

Ricarda war begeistert. „Ich habe sofort mit meiner polnischen Gastgeberin Karolina Freundschaft geschlossen“. Jan hatte sich die Sitten und Gebräuche in Polen ganz anders vorgestellt, zumal sein Gastgeber in einer Plattenbauwohnung lebt. Sein Bild von Polen hat sich in kurzer Zeit sehr zum Positiven hin gewandelt. Jonas ging speziell auf den Unterricht ein. „Es wurden zwei Schulklassen in einem Raum unterrichtet. Aber jede Klasse hatte zwei Lehrer. Das war schon gut, obgleich die Teilung in Vor- und Nachmittagunterricht an einem Tag gewöhnungsbedürftig war."

Zum Besuchsprogramm gehörte unter anderem eine Theatervorführung der polnischen Schüler in englischer Sprache, die Besichtigung des weltbekannten Gemäldes „Schwarze Madonna“ im Kloster Jasna Gora und eine Stadtführung in Krakau mit ihren 152 Kirchen und 50 Synagogen.

Von Gert Neumann