Menü
Cellesche Zeitung | Ihre Zeitung aus Celle
Celle Ortsteile Sanierung Neuenhäusens erneut verschoben
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Sanierung Neuenhäusens erneut verschoben
16:57 14.05.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Peter & Urs Mueller
Celle

NEUENHÄUSEN. Bei der Sanierung geht es um ein Gebiet von 47 Hektar Größe südlich der Bahnhofstraße. Insbesondere das ehemalige Stadtwerke-Gelände, das Areal um den Güterbahnhof und das vormalige Trüller-Grundstück bieten großes Entwicklungspotenzial. Diese Meinung wird auch im Neuen Rathaus geteilt. So soll der Rat auch die Ergebnisse der Vorbereitenden Untersuchung und das so genannte Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept – beides Voraussetzungen, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden – verabschieden. Nur eben Geld soll es keines geben, zumindest jetzt nicht.

Die Sanierungskosten werden mit 12,9 Millionen Euro veranschlagt. Davon müsste die Stadt 4,3 Millionen Euro tragen. Dazu kämen noch einmal 3,8 Millionen Euro an nichtförderfähigen Kosten, die erfahrungsgemäß anfallen und auch die Stadt bezahlen müsste. Das sei vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage derzeit nicht darstellbar. Würde man Neuenhäusen für das Förderprogramm anmelden, hätte dies zur Folge, dass andere Investitionen etwa im Straßenbau verschoben werden müssten, heißt es in der Vorlage.

Rodenwaldt sieht das anders: "Der Ortsrat fordert unverändert parteiübergreifend, dass das Gebiet aufgewertet und zu einer lebhaften und lebendigen Achse zwischen der sanierten Neustadt und der Altstadt entwickelt werden muss." Die Bedenken der Verwaltung teilt er nicht. "Die finanziellen Nettobelastungen sind verteilt über die vielen, geschätzt zehn bis fünfzehn Jahre, überschaubar und belasten effektiv die städtische Liquidität und Finanzen pro Jahr mit weit weniger als eine Million Euro", so Rodenwaldt.

Die Stadt bestätigt in Teilen diese Auffassung. "Es ist richtig, dass die Mittel nicht in einem Jahr zur Auszahlung gelangen, also in einem Jahr kassenwirksam werden", so Stadtsprecherin Myriam Meißner. Dennoch müsste man die volle Summe von 16,7 Millionen Euro in der mittelfristigen Finanzplanung 2019 bis 2022 veranschlagen. Meißner weist darauf hin, dass für alle investiven Maßnahmen ein umfassendes Investitionscontrolling eingeführt wurde, um die Wirtschaftlichkeitsprüfung, sowie die bedarfs- und ressourcengerechte Veranschlagung aller Investitionen der Stadt Celle durch ein standardisiertes Verfahren sicherzustellen.

Rodenwaldt hingegen vermutet, dass die Sanierung Neuenhäusens politisch nicht mehr gewollt sei, gibt aber noch nicht auf. "Es bleibt zu hoffen, dass das Projekt durch den Rat der Stadt Celle keine stille Beerdigung erfährt", sagt er. Und in der Tat, stellt auch Meißner fest: "Die letztliche Entscheidung, ob das Gebiet zur Förderung angemeldet wird oder nicht und damit auch die Priorisierung im Investitionsprogramm obliegt dabei dem Rat."

Briefmarken, Bierdeckel oder Filme: Wer hat zumindest als Kind nicht mal irgendetwas gesammelt? "Dieses Sammel-Gen scheint ein Ur-Gen der Menschheit zu sein. Schon in der Steinzeit gab es doch Jäger und Sammler", sagt Jochen Barth. Der Celler ist dabei keine Ausnahme, sammelt Ansichtskarten und Getränkeflaschen aus seiner Heimatstadt.

Audrey-Lynn Struck 14.05.2018

Michael Hirte, das ist der Mann mit der Mundharmonika, der irgendwann mal das RTL-Supertalent gewonnen hat. Genau genommen war dieses einschneidende Erlebnis vor zehn Jahren. Seitdem hat sich sein Leben grundlegend verändert. Da ist es fast erstaunlich, dass Hirte immer noch derselbe geblieben zu sein scheint.

14.05.2018

Sonntagmorgen, 11 Uhr, Muttertag. Die Sonne draußen verbreitet bereits enorme Wärme. Innen oder besser gesagt im „Lindenhof“ in Westercelle ist es angenehm kühl. Auf der Bühne sorgt die Savannah Jazzband vielleicht nicht für heiße Rhythmen, aber zumindest für beste Stimmung und Unterhaltung.

14.05.2018