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Celle Ortsteile „Schiff in stürmischer See übernommen“
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile „Schiff in stürmischer See übernommen“
14:33 02.01.2014
Fast alle jetzigen Vorstandsmitglieder wollen sich dann wieder zur Wahl stellen. Quelle: Fremdfotos/eingesandt
Klein Hehlen

Klein Hehlen. „Wir haben ein Schiff in sehr stürmischer See übernommen, sind jetzt aber wieder im ruhigen Fahrwasser“, beschreibt der Vorsitzende des Ortsverbandes Klein Hehlen/Hehlentor im Sozialverband Deutschland (SoVD), Lars Schmidt, die Situation zum Zeitpunkt der Übernahme.

Nach dem plötzlichen Rücktritt seiner Vorgängerin habe man sich ganz neu orientieren müssen. Dass dies so schnell gelungen ist, sei dem überdurchschnittlichen Engagement aller Beteiligten zu verdanken. „Ich bin mächtig stolz auf mein Team“, betont Schmidt.

Bei einem rustikalen Enten- und Gänsebüfett ließen die Vorstandsmitglieder ihre Aktivitäten noch einmal Revue passieren. Wie fast alle der 28 Ortsverbände in Stadt und Landkreis Celle hatten sie für ihre 660 Mitglieder interessante Fahrten, gesellige Nachmittage, Feste und Vorträge organisiert.

Der Einzugsbereich des Ortsverbandes erstreckt sich von Klein Hehlen über das Hehlentor bis nach Altenhagen. Alle Veranstaltungen stehen aber auch Gästen aus anderen Ortsteilen offen. Die Beratungsarbeit in punkto Rente, Pflege, Hartz IV, Behinderung und Gesundheit erbringt für alle 28 Ortsverbände das SoVD-Beratungszentrum in Celle, Hannoversche Straße 57a. Schmidt betont, dass die fachliche Begleitung in sozialrechtlichen Fragen zunehmend nachgefragt werde. Das Beratungszentrum arbeite hochkompetent; es stehe kreisweit immerhin rund 9800 Mitgliedern hilfreich zur Seite.

Für das kommende Jahr sind bisher 15 Veranstaltungen geplant; Anlass bezogen können noch weitere hinzukommen. Bei den regelmäßigen Monatstreffen sorgen Vorträge über Schlafstörungen, Sicherheit im Alter oder Erziehungsfragen für Gesprächsstoff.

Bewährte Angebote, wie Gesellschaftsspiele, das Sommerfest, Spargel- oder Grünkohl-essen runden das Jahresprogramm ab.

Auf Busreisen will man künftig aber lieber verzichten. Marlies Wegner und ihr Ehemann Alex, die beide als Beisitzer im Vorstand mitarbeiten, nennen den Hauptgrund: „Heutzutage lassen sich Busreisen leider nicht mehr so kostengünstig organisieren, dass unsere Mitglieder sie sich noch leisten können.“

Mit im Pflichtenheft stehen für 2014 die turnusmäßigen Neuwahlen im Ortsverband. Fast alle jetzigen Vorstandsmitglieder wollen sich dann wieder zur Wahl stellen. Mit Blick auf ihren bisherigen Fleiß bei der Programmplanung wird das die Wähler sicher freuen.

Von Andreas Reimchen