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Celle Ortsteile Schulabschluss – was dann?
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Schulabschluss – was dann?
16:26 02.03.2012
Von Christoph Zimmer
Celle

50 Aussteller, 173 Ausbildungsberufe: Bei der achten Berufsstartermesse für die Region Celle vom 6. bis 8. März in der CD-Kaserne werden knapp 3000 interessierte Schüler erwartet, die vor ihrem Abschluss stehen und die Gelegenheit nutzen möchten, um sich über Beruf und Studium zu informieren. „Dabei können die Schüler auch mal über den Tellerrand schauen, was es für interessante Alternativen zu den klassischen Berufen gibt“, sagt Hans-Ulrich Koch, der Leiter der Berufsberatung der Agentur für Arbeit in Celle.

Die Organisatoren der achten Berufsstartermesse für die Region Celle wollen en den Schülern die Suche nach einem Ausbildungsplatz erleichtern. Vor der schweren Entscheidung, den passenden Ausbildungsberuf oder das richtige Studium zu finden, stehen nach den Angaben der Agentur für Arbeit im Sommer 2013 knapp 4400 Schüler. Deshalb rät Koch, bei der Berufsstartermesse gleich mehrere Berufe ins Visier zu nehmen. „Es können konkrete Kontakt hergestellt werden, um Praktika oder Vorstellungsgespräche zu vereinbaren.“

Vom 6. bis 8. März können sich die angehenden Auszubildenden und Studenten über Ausbildungsberufe von A wie Anlagemechaniker bis Z wie Zollbeamter informieren. Besonders beliebt bei den Schülern sind ganz klassische Ausbildungen zum Einzelhandelskaufmann, zum Bürokaufmann oder zum Industriekaufmann. In verschiedenen Workshops werden Studiengänge wie Kommunikationsdesign und Tourismusmanagement vorgestellt. Die Cellesche Zeitung informiert über die Ausbildungen zum Mediengestalter in Digital und Print, zum Medienkaufmann und zum Volontär.

Das Bohrunternehmen Baker Hughes stellt neun verschiedene Ausbildungen und Studiengänge vor. „Für uns ist die Berufsstartermesse eine ganz wichtige Kontaktbörse, um mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen“, sagt Ausbildungsleiter Hans-Jürgen Dittmers. In der Vergangenheit wurden häufig gleich vor Ort diverse Praktika vermittelt. „Da ist es nicht selten auch zu Ausbildungen gekommen.“

Die Berufsstartermesse reagiert auch auf die Situation am Ausbildungsmarkt, die sich „in den letzten beiden Jahren verändert hat“, sagt Koch. Heißt: auf immer mehr Ausbildungsstellen kommen immer weniger Bewerber. „Daher ist es für die Arbeitgeber, sich den Bewerbern zu präsentieren.“