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Celle Ortsteile Stabwechsel bei Haacke-Treuhand in Celle: Bode alleiniger Geschäftsführer
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Stabwechsel bei Haacke-Treuhand in Celle: Bode alleiniger Geschäftsführer
16:48 06.12.2013
Von Oliver Gatz
Übergabe der Geschäftsführung: Rosemarie und Wolfgang Haacke mit dem FDP-Landtagsabgeordneten und ehemaligen Wirtschaftsminister Jörg Bode (links). Quelle: Alex Sorokin
Westercelle

In den sechs Jahrzehnten ihres unternehmerischen Wirkens schufen Rosemarie und Wolfgang Haacke neue Arbeitsplätze und wurden damit zu wichtigen mittelständischen Arbeitgebern in Niedersachsen und im Land Brandenburg. Großes Augenmerk legten beide auf die Ausbildung junger Menschen.

Bei der Übergabe der Geschäftsführung der Haacke-Treuhandgesellschaft an den Celler FDP-Landtagsabgeordneten Jörg Bode würdigte Professor Bernd-Artin Wessels, Vorsitzender der Haacke-Stiftung, den vorbildlichen Unternehmergeist, die strategische Weitsicht des Ehepaares und dankte für ihr Wirken als mittelständische Unternehmer in der sozial verpflichtenden Marktwirtschaft.

Nach dem Ausscheiden von Wolfgang Haacke ist Bode nun ab dem kommenden Jahr alleiniger Geschäftsführer der Haacke Treuhand GmbH. Hier werden Immobilien verwaltet und Dienstleistungen für die operativen Gesellschaften erbracht, die von den Geschäftsführern Stefan Müller und Michael Scharf geleitet werden. Insofern sieht Bode, der in der Treuhand GmbH weiterhin von zwei Prokuristen unterstützt wird, keine Probleme mit seiner Landtagstätigkeit.

„Durch das Ausscheiden von Wolfgang Haacke ändert sich bei mir in Bezug auf zeitlichen Einsatz nichts“, sagte Bode. Er habe auch bisher die vollen Aufgaben in Abstimmung mit Haacke wahrgenommen. Seine unterschiedlichen Funktionen ließen sich gut verbinden.

1956 hatte Wolfgang Haacke ein Patent für den Isolierklinker angemeldet. Dieses Produkt war Impuls für den Einstieg in den Hausbau. 1960 erfolgte der erste Spatenstich für ein neues Werk in Altencelle, 1968 dann in Westercelle, wo fortan Isolierklinker und Fertighäuser produziert wurden.

Nach der Wiedervereinigung eröffnete das Unternehmen 1992 das Haacke-Werk Potsdam zur Fertigung von Häusern im Großraum Berlin. Drittes Standbein ist die Entwicklung und Produktion von Wärmedämmlehm zur Sanierung historischer Fachwerkhäuser. Städtebauliche Akzente setzte Haacke in Celle unter anderem mit den Wohnparks am Neuen Rathaus und in der Senator-Haacke-Straße.