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Celle Ortsteile Stadtwerke sanieren Badeland
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Stadtwerke sanieren Badeland
16:40 24.11.2017
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Michael Schäfer
Celle

Die Stadtwerke Celle beabsichtigen, das in die Jahre gekommene Freizeitbad an der 77er Straße gründlich zu sanieren und aufzuwerten. Aufsichtsrat und Verwaltungsausschuss haben dafür jetzt grünes Licht gegeben. Zumindest für den ersten Bauabschnitt, bei dem 2018 bereits 2,9 Millionen Euro investiert werden sollen. 400.000 Euro sind bereits in diesem Jahr in die Sanierung der Technik und den Saunabereich geflossen. Insgesamt beläuft sich die Investitionssumme bis 2021 auf 12,8 Millionen Euro. Doch die Folgejahre müssen noch durch die Gremien abgesegnet werden.

Filterbehälter, Pumptechnik, die gesamte Wasseraufbereitung soll auf den neuesten Stand werden. Die Maschinen stammen zum Großteil aus den 80er Jahren, als das Celler Hallenbad zum Freizeitbad umgebaut wurde. "Unsere Badegäste müssen sich keine Sorgen machen, unsere aktuellen Werte sind top, das hat das Gesundheitsamt bestätigt. Aber um auch zukünftig die Grenzwerte einzuhalten, muss die Wasseraufbereitung erneutert werden", sagt Badeland-Leiter Matthias Gaupp.

Vorgesehen ist ebenfalls der Austausch von alten Fliesen in den Schwimmhallen, etwa am Lehrschwimmbecken, und die Erneuerung von Fensterfassaden, die eine Dämmung erhalten sollen. Teilweise stammen die Fenster aus den 70er Jahren. Weitere Baustelle: Die Whirlpools werden ersetzt. "Hier haben wir schon oft ausgebessert und gespachtelt", berichtet Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Edathy. In dem Bereich sollen zudem die "blinden Scheiben" ausgetauscht werden. Außerdem wird das Dach ausgebessert.

Kernstück der "Attraktivierung" ist der für das Hallenbad geplante Rutschenturm, auf dem letztlich vier verschiedene Bahnen vorhanden sein sollen. Neben der Freifallrutsche noch drei andere, welche genau, steht noch nicht fest. Der Turm soll auf dem Außengelände platziert werden, an der der Außenrutsche gegenüberliegenden Seite des Schwimmbeckens. "Wir wollen im Februar/März starten, für den Dezember ist die Einweihung geplant. Beginnen werden wir mit einer Rutsche, die anderen folgen in den nächsten Jahren", so Edathy. Kosten: 2 Millionen Euro.

"Wir versprechen uns davon eine Steigerung der Besucherzahlen um etwa 10 Prozent oder etwa 35.000 Personen im Jahr", sagt Edathy. Die Investition, davon ist er überzeugt, werde sich schnell rechnen. Das hätten ähnliche Projekte in anderen Bädern gezeigt.