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Celle Ortsteile Staubige Straße im Celler Ortsteil Osterloh sorgt für Protest
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Staubige Straße im Celler Ortsteil Osterloh sorgt für Protest
18:37 28.07.2014
Von Oliver Gatz
Osterloh

Nun fordert Felbier, dass der letzte und unbefestigte Abschnitt der Osterloher Landstraße für den allgemeinen Verkehr mit Ausnahme der Anlieger gesperrt wird - ähnlich wie im Osterbruchweg. Derzeit gilt auf der Strecke ab der Einmündung Sandweg Tempo 20. Dort die Behörden sperren sich gegen ein Durchfahrverbot - aus Rücksicht auf Angler und Paddler. Dafür hat Felbier kein Verständnis.

„Es geht nicht um die diszipliniert fahrenden Landwirte, Angler und Paddler, die sich rücksichtsvoll verhalten. Es geht einzig und allein um die Raser, die zu ihrem Vergnügen mal eben zum Wehr fahren“, sagt Felbier. „Sie parken dort häufig im absoluten Halteverbot auf beiden Seiten des Weges und versperren somit auch noch die Durchfahrt für die Landwirte und in Notfällen für Rettungsfahrzeuge. Auf dem Rückweg hat man es dann besonders eilig und rast zurück, riesige Staubwolken hinter sich herschleppend.“

Felbier wandte sich schriftlich an Ortsbürgermeister Hans Werner Schmidtmann (CDU), seinen Stellvertreter Dirk Heindorff (SPD) und Ortsratsmitglied Annegret Kohlrautz (CDU), in der Hoffnung, dass die Politik ihm hilft. Schmidtmann wurde daraufhin noch einmal im Rathaus vorstellig. Felbiers Vorschlag sei allerdings abgelehnt worden, so der Ortsbürgermeister.

„Ich verstehe die Anwohner des unbefestigten Abschnittes der Osterloher Landstraße gut, jedes vorbeifahrende Auto wirbelt bei Trockenheit Staub auf“, sagt Kohlrautz. Allerdings gehörten die unbefestigten Wege nun einmal seit altersher zu Osterloh und prägten das Ortsbild.

Eine Veränderung der derzeitigen Situation beabsichtige die Verwaltung nicht. „Wir werden uns im Ortsrat gleichwohl ein weiteres Mal mit der Sache beschäftigen“, so Kohlrautz. Kurzfristig sehe sie allerdings wenig Chancen für eine Sperrung der Straße. Jeder Anwohner habe aber die Möglichkeit, etwaige Falschparker oder „Raser“ anzuzeigen. „Erst wenn eine signifikante Zahl an Verstößen der Verwaltung bekannt wird, könnte sich eine andere Situation als bisher ergeben“, stellt Kohlrautz in Aussicht.