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Celle Ortsteile Tarifstreit: Celler Baufirmen fürchten Schieflage
Celle Aus der Stadt Celle Ortsteile Tarifstreit: Celler Baufirmen fürchten Schieflage
13:23 04.05.2018
Von Gunther Meinrenken
Quelle: Christian Charisius
Celle

Sechs Prozent mehr Lohn, 13. Monatsgehalt, Bezahlung der Anfahrt zu den Baustellen, Übernahme der Ausbildungskosten für die Azubis – das sind die Forderungen der Bauarbeiter. „Wir haben einen Bau-Boom. Und die Betriebe im Landkreis Celle haben volle Auftragsbücher. Viele wissen nicht, woher sie die Leute nehmen sollen, um die Arbeit zu erledigen. Trotzdem haben die Arbeitgeber nur ein beschämend dürftiges Angebot auf den Tisch gelegt“, sagt Großmann. Im Moment prallten „der Kampf um die besten Köpfe auf eine Betonkopf-Geiz-Mentalität der Bauarbeitgeber“, so der Gewerkschaftsvertreter, der warnt, dass von einem Streik auch der Kreis Celle "massiv betroffen" wäre.

6 Prozent auf 24 Monate lautete das letzte Angebot der Arbeitgeber. Für Karsten Wiebe, Geschäftsführer des Wietzer Bauunternehmens Heinrich Wiebe, ist damit das Ende der Fahnenstange erreicht. "Für unsere Angebote brauchen wir Planungssicherheit bei den Lohnkosten. Kürzere Laufzeiten sind für uns ungünstig", sagt Wiebe.

Für Wiebe sind die Forderungen der Gewerkschaft "nicht zu stemmen". Mit einem 13. Monatsgehalt würden aus den geforderten sechs Prozent auf einen Schlag um die 15 Prozent Lohnerhöhung. "Zudem erzielen die Unternehmen im Straßenbau oft nicht so rühmliche Ausschreibungsergebnisse."

Außerdem fürchtet der Wietzer Unternehmer, der seine 27 Mitarbeiter selbst nach Tarif bezahlt, eine Schieflage im Wettbewerb. "Viele Betriebe zahlen nur den Mindestlohn. Die Firmen, die Tarif zahlen, würden durch einen so hohen Abschluss bestraft, weil sie nicht mehr konkurrenzfähig wären", sagt Wiebe. (gu)

Stürmisch ging es zu – sowohl auf dem Spielfeld als auch am Himmel. Doch das schreckte weder die Zuschauer am Rande des Rasens noch die Spieler beim 33. Fußballturnier der Schützenvereine auf dem Sportplatz in Altenhagen ab. Und letztlich sollte der Tag mit einer kleinen Sensation enden.

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Gunther Meinrenken 04.05.2018